Kleine Drohne macht große Bilder

DJI Inspire 1 RAW lieferbar

DJI hat nun die Inspire 1 RAW Edition lieferbar: Die kleine Drohne ist mit einer Zenmuse X5R-MFT-Kamera am Gimbal ausgestattet, die – im Gegensatz zur Zenmuse X5 der Inspire Pro – auch Cinema DNG (RAW) mit bis zu 30 fps aufzeichnen kann.

Die Kameradrohne DJI Inspire RAW mit der Zenmuse X5R
DJI
DJI Inspire RAW mit Zenmuse X5R

Der 4/3 CMOS-Sensor mit 4608 x 3456 Pixeln bietet eine Spanne von 100 bis 25.600 ISO. Es lassen sich Objektive mit dem M43-Mount aufsetzen, eine Liste von unterstützten Objektiven befindet sich bei den Technischen Daten. Das beiliegende Objektiv ist ein DJI MFT 15mm f/1.7 ASPH und entspricht einer Brennweite von 30 mm bei 35 mm-Optiken. Die höchste Auflösung von 4K mit 4096 x 2160 Pixeln lässt sich mit 24 und 25p filmen, bei 3840 x 2160 Pixeln sind auch 30p drin. Es werden die Videoformate MPEG-4 AVC / H.264 unterstützt, in MP4 und MOV.

Die Inspire 1 RAW beginnt bei 6.999 Euro und wird mit zwei Fernbedienungen geliefert: Eine fürs Fliegen und eine fürs Filmen. Die Fernbedienungen sind gleich, sie werden nur unterschiedlich benutzt. Daher ist die Rolle von Pilot und Kameramann auch einfach austauschbar. Die Flugzeit beträgt bis ca. 18 Minuten. Das maximale gesamte Fluggewicht beträgt 3,5 Kilogramm, die Drohne wiegt ohne Kamera 2,87 Kilogramm, mit Kamera 3,4 Kilogramm.

Die Drohne kann aber auch verschiedene Flugprogramme selbständig ausführen, so dass man sich aufs Filmen konzentrieren kann, oder von nur einer Person bedient werden. Zu diesen Flugprogrammen gehört zum Beispiel “Point of Interest”, bei dem die Drohne um einen frei wählbaren Punkt kreist und die Kamera auf diesen ausgerichtet lässt. Oder “Waypoints”, bei denen die Drohne einer zuvor festgelegten Flugroute folgt. Mit “Course Lock” fliegt die Drohne eine vorgegebene Richtung, und man kann sie dabei beliebig beschleunigen und drehen. Die kostenlose App DJI Go ermöglicht neben dem Streamen der Kamerabilder aufs Smartphone auch die Kontrolle der Kamera.

Der Hersteller bietet außerdem ein Software Developer Kit für iOS und Android, mit dem man sich eine eigene App zur Bedienung der Drohne konfigurieren kann.

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