Gerne wenig leuchten

Peter von Haller im Interview

Peter von Haller ist ein vielbeschäftigter Chefkameramann in Deutschland, Österreich und der Schweiz, der sehr genau arbeitet, aber, wie er selbst sagt, auch auf sein Bauchgefühl hört. Meist fotografiert er Spielfilme, macht aber schon auch mal einen Ausflug in die TV-Serie, zum Beispiel mit Regisseur Wolfgang Murnberger.

Kameramann Peter von Haller

Obwohl er gerne auch mal besondere Lichtquellen selbst umbaut, versucht er es in der Regel kamera- und lichttechnisch eher einfach zu halten. Im Interview, das wir für die aktuelle Ausgabe mit ihm geführt haben, erklärte er uns warum:

Es gibt natürlich immer wieder Filme, wo man größeren Aufwand betreiben muss, wie zum Beispiel bei SIEBEN ZWERGE 2 von Sven Unterwaldt. Da hatten wir einen mörderischen Lichtaufwand mit vier oder fünf Licht-LKWs, denn wir drehten im Originalwald, der aber wie Studio aussehen sollte. Jede Geschichte verlangt andere Arbeitsweisen, aber mein Grundprinzip zum Lichteinrichten am Set lautet: Gerne wenig leuchten und man soll sich möglichst 360 Grad rundherum drehen können. Es soll möglichst kein Stativ, keine Fahne, keine Abdeckung im Weg stehen. Wenn ich merke, der Schauspieler kommt jetzt doch ein bisschen weiter um den Tisch ­herum, dann muss ich mich auch noch weiter herum drehen können. Für Anregung von Schau­spielern muss man ohnehin offen sein, denn wenn die erstmal am Set sind und spielen, entstehen oft noch neue Dinge, die noch gar nicht bedacht wurden.

Das ganze Interview mit Peter von Haller lesen Sie in der Ausgabe 7/2013 des FILM & TV KAMERAMANN.

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