Zubehörschuh für die Kamera

Der heute an Kameras gebräuchliche Zubehörschuh existiert schon mindestens seit 1914 und zierte bereits die ersten Prototypen der Leica-Kleinbildkamera.

Zubehörschuhe
Links der Arri- Kompendium-Schuh der 16ST, rechts der gebräuchliche Zubehörschuh von Fotokameras. (Bild: Hans-Albrecht Lusznat)

Der Zubehörschuh wurde in der Fotografie zur Befestigung von Zusatzsuchern und Blitzgeräten verwendet und erhielt im Laufe der Zeit verschiedene elektrische Kontaktleisten. Demzufolge bezeichnet man den mechanischen Zubehörschuh heute als Cold Shoe, den Zubehörschuh mit Kontakten als Hot Shoe. Auch bei Videokameras ist inzwischen dieser Zubehörschuh weit verbreitet und dient zum Befestigen von Monitoren, Videorekordern, LED-Leuchten und Funkempfängern.

Entsprechend viel Zubehör wird heute geliefert, und es gibt Funkempfänger-Halterungen, die in diesen Zubehörschuh passen, ebenso wie Kugelkopfadapter auf ¼”- Schraubgewinde. Das Verriegeln des Zubehörs geschieht in der Regel mit einer großen Tellerschraube, die gegen den Zubehörschuh verschraubt wird.

Varianten des Zubehörschuhs
Verschiedene Varianten des Zubehörschuhs. (Bild: Hans-Albrecht Lusznat)

Kompendium-Schuh

Der Kompendium-Schuh wurde von Arri bei der Arriflex 16 ST eingeführt, sitzt senkrecht über der optischen Achse am Gehäuse und kann eine Kompendiumstange aufnehmen, Er ist ähnlich aufgebaut wie der Foto-ColdShoe, nur etwas größer. Kompendiumstangen können durch eine innenliegende Schraube verriegelt werden. Bei der Arri SR diente er zu nächst zur Befestigung eines Universalhandgriffs, später für die Leichtstütze mit 15mm-Rohren.

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