2/3-Zoll-4K-Sensoren für die HDC-Serie

IBC 2018: Sony baut HDC-Lineup mit vier Kameras aus

Sony hat auf der IBC 2018 vier neue Kameras für die Live-Produktion vorgestellt, mit denen das Unternehmen die HDC-Familie weiter ausbaut. Die neuen Systemkameras Sony HDC-P50 und HDC-3500 verfügen über das weltweit erste 2/3-Zoll-CMOS-Sensorsystem mit 4K Global Shutter. Die Sony HDC-3100 und HDC-3170 sind mit dem neu entwickelten HD HDR-Optikblock ausgestattet. 

(Bild: Timo Landsiedel)

Die Neuzugänge bei den Systemkameras ist die Point-of-View-Systemkamera HDC-P50), die tragbare Systemkamera HDC-3500 sowie die Fiber- und Triax-Systemkameras HDC-3100 und HDC-3170, die im eher preisgünstigen Segment angesiedelt sind. Darüber hinaus hat Sony mit der HDCU-3170 eine neue Triax Camera Control Unit eingeführt, die , die alle Funktionen der Anfang dieses Jahres eingeführten HDCU-3100 übernimmt.

“Unserer neue Familie von Live-Systemkameras bietet hervorragende Bildqualität durch ein neues optisches System, hohe Mobilität durch eine neue POV-Kamera und effizienten Betrieb mit einer reichhaltigen Auswahl an Optionen sowohl für Mainstream-HD- als auch 4K-Live-Produktion. Nach entsprechenden Rückmeldungen unserer Kunden haben wir unsere HDC-Produktreihe für HD-, 4K- und HDR-Produktion bei verschiedenen Produktionskosten und mit einer Auswahl an Infrastruktur verstärkt”, erklärt Norbert Paquet, Leiter des Produktmanagements bei Sony Professional Solutions Europe.

Die HDC-P50 ist eine kompakte und leichte POV-Systemkamera mit dem weltweit ersten 2/3-Zoll-4K-Shuttersystem mit drei CMOS-Sensoren, einem erweiterten Dynamikbereich für HDR. Die Kamera unterstützt den ITU-R BT.2020-Farbraum. Damit eignet sich die HDC-P50 auch für 4K-HDR-Live-Produktionen im High-End-Spektrum.

Der Schulter-Camcorder HDC-3500 erweitert die aktuellen HDC-2000-Serie um den bereits erwähnten neues 2/3-Zoll-4K-Sensor. Dadurch bietet die Kamera die nötige Tiefenmodulation und den Dynamikbereich für HD- und 4K-Produktion. Das Interface-Panel an der Seite lässt sich austauschen , so dass man je nach Modul zwischen Triax-, Glasfaser- oder Funkübertragung wählen kann.

Die Kameras Sony HDC-3100 und HDC-3170 unterscheiden sich lediglich in der Ausführung der Schnittstelle zur Signalübertragung. Die HDC-3100 überträgt via Glasfaserkabel, während die HDC-3170 sich auf klassisches Triax stützt – allerdings das der dritten Generation, mit der sich Entfernungen von bis zu 1.800 Metern überbrücken lassen. Beide Kameras sind mit dem 2/3-Zoll-HD-Global-Shutter-Drei-CMOS-Sensor-System ausgestattet und somit in erster Linie für HD-Produktionen vorgesehen, unterstützen aber auch HDR und SMPTE ST2110.

Alle neuen Systemkameras bieten außerdem für den Workflow “SR Live for HDR”, mit dem die gleichzeitige Produktion von HDR und SDR mit nur einem Produktionsteam möglich ist. Die Kameras der HDC-3000-Serie kommen ab Oktober 2018 auf den Markt. Die POV-Systemkamera HDC-P50 wird ab Februar 2019 verfügbar sein. Weitere Informationen finden Sie hier.

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