Kabellose Steuerung

IBC 2017: Vislink HCAM nun auch für Panasonic

Panasonic und Vislink arbeiten bereits in anderen Feldern zusammen, so zum Beispiel bei der Videokommunikation im Bahnwesen. Nun werden bald auch EB- und Studiokameras mit Vislink ferngesteuert.

Renerding des geplanten Moduls von Vislink für Panasonic.
Grafik: Vislink
Rendering des geplanten Moduls von Vislink für Panasonic.

Wie Panasonic auf der Pressekonferenz auf der IBC bekannt gab, entsteht in Zusammenarbeit mit Vislink derzeit ein kompaktes System für die kabellose Steuerung von Panasonic-Studiokameras. Hierbei handelt es sich um das Vislink HCAM-System, das auf der NAB 2017 eingeführt worden war. Das Joint-Development-Projekt soll letztlich interne, vollintegrierte Funkmodule für den Studioeinsatz, wie auch für die UB300 Box-Kamera bringen.

Der externe HEVC/4K UHD-Encoder mit einer “geringen Latenz” (70 ms bei 4K UHD p50) wird per V-Lock beziehungsweise Anton Bauer an die Kamera gebracht. Austauschbare dual-SFP-Module bieten Quad 3/6/12G, SDI, HDMI, Glasfaser, SMPTE 2022-6 HD-sDI über IP. Die Ansteuerung soll über Wifi oder Bluetooth mit einem iOS- oder Android-Gerät möglich sein. Auch ein IFB-Audio-Receiver wird enthalten sein, hierfür wird im November 2017 ein neues RF-Modul erscheinen.

Der Encoder soll schnell und einfach an Broadcast-Kameras wie der AK-HC5000 und der AK-UC3000 angebracht werden können, um so zum Beispiel schnell und einfach die kabellose Übertragung bei Sportereignissen oder für Nachrichten möglich zu machen.

Es sind Datenraten bis zu 43 Mbit/s möglich. An Videoeingängen sind vorgesehen: 4x SDI, 4x HD-SDI, 4x 3G-SDI, 2x 6G-SDI und 1x 12G-SDI über zwei SFP+-Modulslots. Die unterstützten Videoformate reichen von 480i@29,97 bis 2160p@60. Das Gerät soll 600 Gramm wiegen und über ein OLED-Display verfügen. Alle technischen Details finden Sie Datasheet auf der oben verlinkten Seite.

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