Kleines Team drehte Doku über Sängerinnen im Iran

Ungewohnte Perspektiven beim Dokumentarfilm “The Female Voice of Iran”

Manchmal muss man die Perspektive ändern, um Einsichten zu erhalten, die man anders nicht bekommt. So ging es Filmemacher und Musikspezialist Andreas Rochholl. Für das von ihm veranstaltete Festival “The Female Voice of Iran”, das im letzten Jahr zum zweiten mal in Berlin stattfand, reiste er mit Begleitung durch den Iran und lernte Sängerinnen kennen. Im Iran steht der Auftritt von Frauen bei Sologesangsauftritten unter Strafe.

Rochholl lud die Frauen nach Deutschland ein und organisierte hier ein Gesangsfestival. So konnte in Berlin eine Tradition erlebt werden, die selbst im Iran in der Öffentlichkeit so nicht vorkommt.
Aufgrund der Erlebnisse in dem kulturell so reichhaltigen und uns westlichen Augen und Ohren so unbekannten Land entschied sich Rochholl dazu, einen Dokumentarfilm zu drehen. Zusammen mit Kameramann und Editor Sebastian Leitner bereiste er erneut den Iran und kehrte mit ungewohnten Bildern, herzlichen Begegnungen und vor allem viel Musik zurück.

In einer unserer kommenden Ausgaben berichten wir von den Dreharbeiten, die im Iran unterm Radar geschehen mussten und erläutern, warum Kameraleute mit Eis in der Hand weniger verdächtig aussehen.
Aktuell läuft hier noch die Crowdfunding-Kampagne,  wo es schon einen Einblick in den Teaser gibt und wo die Postproduktion des Projekts unterstützt werden kann. [11565]

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