Ein breites Spektrum

Über 400 Projekte bewerben sich um den Deutschen Kamerapreis

In diesem Jahr haben sich insgesamt 425 Film- und Fernsehprojekte um den Deutschen Kamerapreis beworben. Damit kann die Beteiligung aus dem letzten Jahr bestätigt und die Bedeutung in der Branche untermauert werden.

Unter den Einreichungen ist wie gewohnt ein breites Spektrum an Projekten, von Independent- und semiprofessionellen Produktionen bis hin zu Kassenschlagern wie “Aus dem Nichts” von Fatih Akin (Kamera: Rainer Klausmann) oder auf der Berlinale gefeierte Filme wie “3 Tage in Quiberon” von Emily Atef (Kamera: Thomas Kiennast). Auch erfolgreiche Serien wie “Babylon Berlin” (Kamera: Bernd Fischer, Frank Griebe und Philipp Haberlandt) oder “4 Blocks” (Kamera: Moritz Schultheiß). Die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass sich die  hochkarätig besetzte Jury aus Kameraleuten, Editorinnen, Produzenten und Regisseuren nicht an den Trends und dem Erfolg der Projekte orientiert. Vielmehr wird die Leistung der Kameraleute und der Editoren in den Mittelpunkt gestellt. Damit haben auch Filmschaffende von “kleineren” Produktionen gute Chancen auf eine Auszeichnung.

Neu in diesem Jahr ist die Aufteilung in de beiden Einzelkategorien Dokumentarfilm und Dokumentation. Damit möchte das Kuratorium auf die Vielfalt der Einreichungen reagieren und in diesem Genre die Arbeit würdigen. Die Nachwuchsförderung ist dem Verein Deutscher Kamerapreis ein wichtiges Anliegen. Daher soll der Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, eine Förderung für Filmschaffende, die im Studium oder der Ausbildung sind oder am Anfang ihrer Karriere stehen. Gesponsert wird der Preis von Panasonic.

Nun hat die Jury die Qual der Wahl, um aus den Bewerbern in den acht Kategorien die Nominierten auszuwählen. Am 7. Juli werden die Preise dann in einer feierlichen Gala in den Räumlichkeiten des Westdeutschen Rundfunks verliehen. Weitere Infos erhalten Sie hier.

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