Studio Hamburg MCI lud zum 9. Mal ein

Hamburg Open 2018 trotzten dem Sturm

Technik und Menschen: Am 18. Januar trafen sich in Hamburg Aussteller und Besucher zum Jahresauftakt der Branche. Gemessen am Verkehrschaos durch Sturm und Schnee, war die neunte Ausgabe der Hamburg Open gut besucht.

Beim morgendlichen Blick in die Wetter-App hat sicherlich der ein oder andere Schlimmeres befürchtet. Doch die Veranstalter konnten aufatmen: Es blieben keine Stände leer. Sturmtief Friederike erschwerte zwar Ausstellern und Besuchern die Anreise nach Leibeskräften. Doch von gähnender Leere in den Gängen der Ateliers 9/10 und 3 auf dem Gelände von Studio Hamburg konnte keine Rede sein.

Sicher: Es war weniger los, als im letzten Jahr. Doch, so versicherten auch viele der Aussteller, sind die Hamburg Open ein Event, welches dazu beiträgt das Momentum der eigenen Präsenz zu erhalten. Die Neuheiten werden anderswo vorgestellt. Hier geht es familiär zu, die Wege sind kurz, man hat die Möglichkeit untereinander zu plaudern.

Der Schwerpunkt des Vortragsprogramm ging in Richtung Broadcasttechnik und Workflows. Die Austellerthemen waren wie immer breit vertreten. Viele Lokalmatadoren waren dabei, wie BPM Media, AVT plus Media Service und auch Hanse Inno Tech. Und es konnten doch ein paar Neuheiten auf dem deutschen Markt entdeckt werden.

Das estnische Unternehmen Digital Sputnik stellte am Stand von Xinegear die Voyager LED-Leuchte aus. In der Form einer Leuchtstoffröhre kommt ein höchst versatiles LED-Gerät, das über eine App gesteuert wird. Der Clou dabei ist, dass die Steuerung in der Lampe selbst gespeichert wird. Säuft der Akku ab oder übernimmt ein anderes Crewmitglied die Steuerung, wird das Gerät über die Kamera des Smartphones oder Tablets identifiziert und angesteuert. Die Leuchten errichten ein eigenes Mesh-Netzwerk und sind nicht von externem WiFi abhängig. Kaspar Kallas von Digital Sputnik kündigte an, dass demnächst mit dem Versand begonnen wird. Digital Sputnik ist in Deutschland im Portfolio von Alfred Jaax’ Xinegear vertreten. Die Geräte können demnächst über die Berliner geordert werden.

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