Mediengestalter Bild und Ton aus Augsburg

Drei Fragen an Oliver Besthorn

Oliver Besthorn ist Mediengestalter Bild und Ton und hat seine Ausbildung bei Toneart Mediavision gemacht. Für die Ausgabe 7-8/2017 beantwortete er unsere Drei Fragen.

(Bild: Julian Reischl)

1. Was ist dein Arbeitsschwerpunkt?

Ich bin Mediengestalter Bild und Ton, habe die Ausbildung hier in Augsburg bei Toneart Mediavision gemacht und arbeite seither auch hier. Meine Aufgaben sind ziemlich vielfältig, man könnte fast sagen, für so eine kleine Agentur bin ich eine Art eierlegende Wollmilchsau: Ich bin Kameramann, ich schneide die Sachen, die ich drehe. Sei es ein Imagefilm oder ein Event oder etwas anderes. Das ganze vertone ich auch, das heißt von Musik- und Sprecherauswahl über Tonaufnahme, Mischen und Mastern in Pro Tools und wieder ins Videoprogramm spielen.

Dann natürlich das Ausspielen in verschiedene Auflösungen und Formate, wie der Kunde es wünscht. Zusätzlich bin ich auch noch professioneller Sprecher, das heißt, ich kann den Imagefilm auch selbst mit einem Voiceover vertonen, und somit eine komplette Produktion bereitstellen. Das sind hier auch wirklich alles meine Aufgaben – ach, was ich noch vergessen habe: Wir haben ja auch einen Kameraverleih, den betreue ich auch. Ich schreibe Angebote, organisiere das Kameraequipment und schicke es per Kurier zum Kunden. Die Firma hier hat mit Rundfunkspots angefangen, dann kam der Kameraverleih dazu, und spä- ter die Videoproduktion, und nun haben wir auch einen Shop.

2. Bist du in einem Verband aktiv?

Ich bin in keinem Verband Mitglied, finde aber gut, dass es Verbände gibt. Ich müsste mich mal ausführlich informieren, was es da überhaupt gibt. Ich wäre schon geneigt, einzutreten, kam nur noch nicht dazu. Ich weiß aber nicht, ob es einen einzelnen Verband gibt, der alle meine beruflichen Interessen vertritt. Das wäre interessant für mich, für uns alle. Unter uns Mediengestaltern höre ich eigentlich nie, dass von Verbänden gesprochen wird. Das Thema ist irgendwie gar nicht besonders groß in der Agenturlandschaft, die Medienprodukte für den Mittelstand anbietet.

3. Wofür schlägt dein Herz außerhalb der Arbeit?

Für meine Familie natürlich. Auch spielt Musik eine große Rolle bei mir, ich produziere selber auch zuhause. Aber nur privat. Ich spiele Klavier und Gitarre. Auch zuhause nutze ich Pro Tools, daher ist es ganz praktisch, dass ich beruflich damit zu tun habe, so bleibt man immer in Form. Ansonsten verbringe ich den Feierabend meist “gediegen normal”, also zum Beispiel Freunde treffen, mit meiner Frau was unternehmen oder auch nur auf der Couch vor dem Fernseher.

Ich reise auch sehr gern, aber Reisen über zwei Wochen sind schwierig. Das höchste der Gefühle war mal Bali, das haben wir uns geleistet. Aber wenn wir mal länger unterwegs sein wollen würden, zum Beispiel Australien, wo wir rasend gern mal hin fahren möchten, dann ist das in unseren Jobs wirklich schwierig. Denn meine Frau kann auch nicht lange fehlen in ihrem Job.

Sie möchten sich als Filmschaffender der Branche vorstellen oder ein Ihr Gewerk in den Mittelpunkt stellen? Dann beantworten auch Sie unsere Drei Fragen in unserem Online-Formular.

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