Mediengestalter aus Oldenburg

Drei Fragen an Marvin Baumgartner

In der Rubrik “Drei Fragen an” stellen wir in jedem Heft eine Filmschaffende oder einen Filmschaffenden mit drei kurzen Fragen zu Arbeitsschwerpunkt, beruflichem Engagement und Freizeit vor! In unserer Ausgabe 12/2018 verriet uns Mediengestalter Marvin Baumgartner, wie er seinen abwechslungsreichen Arbeitsalltag gestaltet und warum er diese Vielseitigkeit liebt. 

Was ist dein Arbeitsschwerpunkt?

Ich bin Mediengestalter Bild und Ton und bin letztes Jahr mit meiner Ausbildung fertig geworden. Das Berufsbild des Mediengestalters ist ein bisschen die „eierlegende Wollmilchsau“, man muss eigentlich alles können: Schnitt, Tontechnik, zweite Kamera, Drohnentechnik, manchmal arbeite ich auch redaktionell mit. Meine Aufgaben sind sehr vielseitig. Ob man sich beim Fußball als Tontechniker um Veranstaltungstechnik kümmert, sich mit einem Gimbal möglichst nah an fremde Huskys traut oder mit einem Kaffee in der Postproduktion sitzt, das ist irgendwie alles drin. Meine Ausbildung habe ich hier in Oldenburg bei Leonardo Film gemacht und wurde anschließend direkt übernommen. Wir sind ein überschaubarer Betrieb und die Arbeitsaufteilung in der Firma ist je nach Projekt ganz unterschiedlich. An meinen Job liebe ich diese Abwechslung. Ich bin viel unterwegs, habe aber auch wieder Zeiten, an denen ich für Postproduktion und Schnitt zuständig bin, also auch wieder „sesshaft“ werde. Diese Mischung gefällt mir ganz gut. Natürlich möchte ich mich später mal mehr spezialisieren, aber im Moment genieße ich die Vielseitigkeit. Aktuell bin ich als Editor für eine TV-Dokumentation zuständig. Unser Arbeitsschwerpunkt liegt auch noch im Bereich Dokumentationen und Wissenschaft.

Bist du in einem Verband aktiv?

In einem Verband aktiv bin ich nicht. Ich habe jedoch schon etwas über die „AG DOK“ mitbekommen, da es einiges mit meinem Arbeitsbereich zu tun hat, und ich finde viele Ansätze, die sie verfolgen, wichtig. Aber prinzipiell habe ich mich mit dem Thema einfach noch nicht genügend auseinandergesetzt und habe da noch Nachholbedarf.

Wofür schlägt dein Herz außerhalb der Arbeit?

Hobbies und Freizeit gehen teilweise ganz schön unter … Ich bin schon irgendwie mit meiner Arbeit verheiratet! Mir macht das halt auch Spaß, und es juckt mich auch regelmäßig in den Fingern, eigene Projekte zu bearbeiten und voranzubringen. Klar, mache ich auch gerne Urlaub, spiele Fußball, treffe mich mit Freunden, aber – ich freu mich schon sehr, wenn ich die Zeit finde, meine eigenen Ideen zu bearbeiten und zu realisieren, auch wenn ich eigentlich eh schon die ganze Zeit mit Film zu tun habe.

Sie arbeiten an der Kamera, am Tonmischpult, im Szenenbild oder einem anderen technischen Gewerk? Dann beantworten Sie doch auch unsere drei Fragen und stellen sich der Branche vor.

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