Seit Anfang 2018 kooperieren wir mit Setfunk 5

Das sind unsere Podcaster!

Es wird viel ausgebildet im Medienbereich. Young Professionals bekommen in der kurzen Ausbildungs- oder Studienzeit nicht immer alles mit, was sie brauchen. Simon Knobloch und Johannes Gall haben es sich mit dem Podcast “Setfunk 5” zur Aufgabe gemacht, ihre Kollegen mit Infos zu versorgen und an den eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Wir unterstützen sie dabei und kooperieren ab sofort.

Johannes Gall (links) und Simon Knobloch bei der Aufnahme ihres Podcast “Setfunk 5”

Wie hat eure Faszination für Film & TV angefangen?

Johannes Gall: Genau kann ich das gar nicht so festmachen. Die Faszination war schon immer da. Als ich 12 Jahre alt war, betrieb ich neben der Schule einen eigenen Webradio-Sender. Zwei Jahre später hatte ich die Möglichkeit während der Schulzeit eine Zusatzausbildung zum Schulmedienmentor zu machen, um später dann an meiner Schule eigene Medien AGs anbieten zu können. Hier startete ich dann auch eine Schülerzeitung und setzte kleinere Filmprojekte um. In dieser Zeit eröffnete ich dann meinen eigenen YouTube-Kanal. Auf diesem lebte ich mein Hobby als Filmemacher aus und wurde im Jahr 2013 von dem damals größten deutschen MCN (Multi-Channel-Network) aufgenommen.

Simon Knobloch: Die erste Erinnerung, bei der ich mit Filmemachen zu tun hatte, ist schon eine ganze Weile her, bestimmt 2003 oder so. Damals war ich mit meinen Eltern am Set eines Freundes, der seinen Bewerbungsfilm für die Filmakademie Ludwigsburg drehte. Die nächste Erinnerung ist dann irgendwann während meiner Zeit auf dem Gymnasium, als ich immer mehr in den Bereich der Tonund Lichttechnik kam. Mehr und mehr interessierte ich mich dann aber für den Film.

Erst mit 18 Jahren habe ich das erste Mal eine eigene Kamera mit Videofunktion gehabt. Davor nutzte ich die eines guten Schulfreundes oder spielte mit der MiniDV Kamera meines Onkels. Mit der ersten eigenen Kamera begannen dann auch die ersten eigenen Filmprojekte, die von Straßenumfragen bis hin zu Hochzeitsvideos für Freunde reichten. Das erste große Projekt war dann wohl der Abifilm meiner Stufe. An drei Tagen filmten wir mit 60 Mitschülern eine dreiminütige Plansequenz.

Ihr habt beide am SAE Institute in Stuttgart Digital Filmmaking/Film Production studiert. Was sind eure aktuellen Arbeitsschwerpunkte?

Johannes Gall: Oft werde ich gefragt, was eigentlich meine Berufsbezeichnung ist. Dies ist eigentlich ziemlich leicht zu beantworten. Ich bin Produzent und Aufnahmeleiter. Mein Team und ich setzen zum einen Fullservice-Werbefilme und komplette Livestreams um. Zum anderen biete ich meine Dienstleistung als Produktionsassistent, Aufnahmeleiter und Motiv-Manager anderen Produktionsfirmen an. Darüber hinaus lasse ich mich auch als Referent, Dozent und Workshopleiter buchen.

Simon Knobloch: Schon während meines Studiums machte ich mich als Kameramann und Mediendienstleister selbstständig. Den ersten großen Auftrag durfte ich 2015 in Hamburg realisieren. Ein Sprung ins kalte Wasser, als frischer Absolvent gleich ein Projekt mit 15.000 Euro Projektvolumen umzugehen. Heute ist das Alltag. Als Kameramann arbeite ich hauptsächlich im Industriefilm, aber auch fürs Fernsehen. Dabei gibt es klassische Image-/Technologiefilme aber auch szenische Stücke. Immer wieder bin ich auch als Fullservicedienstleister Projekt- und budgetverantwortlich. Da ich seit 2009 ehrenamtlich auch Veranstaltungstechnik mache, bringe ich auch Wissen im Bereich Ton, Licht und Sicherheit mit ans Set, was mir bei meiner Arbeit als Kameramann sehr weiterhilft. Auch als Set-AL und Regisseur war ich schon auf Dreh für Kurzfilme und Werbespots, wie zum Beispiel für die Air Berlin.

Woher kam der Impuls, einen Podcast zu machen?

Johannes Gall: Ich bin seit meiner Jugend ein riesiger Podcast-Fan. Parallel zu meinem Webradio vor einigen Jahren, startete ich damals schon zwei eigene Podcasts. Und nun, einige Jahre später wollte ich auf professioneller Ebene einen berufsbezogenen Podcast machen, der anderen jungen Filmemachern, wie ich es auch einmal war, einen Einblick und eventuell den Einstieg in die Filmbranche ermöglicht. Einen vergleichbaren Podcast mit diesem thematischen Bezug und dieser Zielgruppe gab es in Deutschland noch nicht. Da wollte ich gemeinsam mit Simon ansetzen.

Simon Knobloch: Ganz wichtig in der Filmbranche ist der Kontakt zu Kollegen, das Netzwerken und Austauschen über neues und bestehendes. Deswegen kam ich Anfang 2017 mit Johannes ins Gespräch, und die Idee des Podcasts war geboren. Ein Format, bei dem wir jungen Filmemachern Einblick in den Beruf geben, Hilfe bei Fragen rund um Selbstständigkeit anbieten können und die Filmund TV-Branche beobachten und kommentieren.

Was ist die Ausrichtung, was sind vielleicht sogar die Ziele des Podcasts?

Simon Knobloch: Der Anspruch von uns ist, Erfahrung zu teilen, zu informieren und aus dem Blickwinkel der Young Professionals auf die Branche zu schauen. Artikel aus den Fachkreisen und Kinoproduktionen gibt es genug, wir wollen Plattform und Anlaufstelle für die Young Professionals und freien Filmemacher sein.

Wie ist er inhaltlich aufgebaut? Gibt es einen Ablauf, eine Themenfolge?

Simon Knobloch: Die Themenfolge ist eigentlich jedes Mal spontan. Was ist aktuell, was hat Johannes und mich beschäftigt in letzter Zeit? Gab es ein interessantes Projekt, aus dem wir auf ein Thema kommen wie um Beispiel Filmversicherungen oder Auslanddrehs. Ein Thema, das immer wieder kommt, ist die Selbstständigkeit. Ebenso findet man häufig Neues aus dem Bereich Technik oder Branchennews. Der Aufbau ist jedes Mal gleich. Johannes und ich beginnen mit unseren aktuellen Projekten, die wir selbst als Filmemacher bearbeiten.

Johannes Gall: Dann gehen wir zu einem Hauptthema über und haben dann noch ein bis zwei kleinere Themen oder Produkt- und Technikvorstellungen. Am Ende pickt jeder von uns noch eine Software, ein Gadget oder anderweitige Tipps, die uns im Arbeitsalltag als hilfreich erschienen sind, heraus.

Simon Knobloch: Aktuell haben wir also kein festes Repertoire an Themen, sondern wir wollen aktuell und flexibel auf die Geschehnisse reagieren und auch auf Anregungen der Zuhörer eingehen.

Was kommt in der Zukunft?

Simon Knobloch: Die Zukunft des Podcasts ist nicht bis ins Detail geplant. Dennoch freuen wir uns, hoffentlich bald auch mehr Produkttests durchführen zu können, um so nicht nur über Neues zu reden, sondern auch zu testen und reviewen.

Auch Gäste können wir uns bei Setfunk 5 vorstellen. Dazu haben wir kurz vor Weihnachten 2017 die erste Testfolge aufgenommen, die echt toll geworden ist und direkt auch in die normale Sendereihe aufgenommen wurde.

Johannes Gall: Wir freuen uns auf viele weitere Podcast-Folgen, auf spannende Kooperationen, Produkttests und Messebesuche.

Um keine Folge des Podcasts “Setfunk 5” mehr zu verpassen, abonnieren Sie einfach unseren Youtube-Kanal. 

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