Strategien für mehr Gender-Gerechtigkeit

“Bridging the Gap”: Kongress von Pro Quote Film

In Schweden hat sie funktioniert. Eine gesetzliche Quote ist ein vieldiskutiertes Mittel, um mehr Gender-Gerechtigkeit beim Film und in den Medien zu erzielen. Aber was ist darüber hinaus nötig und welche begleitenden Maßnahmen muss man treffen, damit es in der Filmbranche gerechter, diverser und somit nicht zuletzt auch zeitgemäßer zugeht?

Mit diesen und weiteren Fragen wird sich der Kongress “Bridging the Gap” beschäftigen, den Pro Quote Film am 4. Oktober in Berlin ausrichtet. Die Veranstaltung findet statt in der

Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Derzeit sind noch einige wenige Plätze frei, für die um eine verbindliche Zusage bis zum 30. September gebeten wird.

Geplante Vorträge sind

  • “Vom Bauchgefühl zu Fakten: Wie innerhalb von 4 Jahren eine umfassende Datenbasis zur Situation weiblicher Filmschaffender entstanden ist”.
    Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Direktorin des Instituts für Medienforschung an der Universität Rostock
  • “What Works – Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann.”
    Siri Chilazi, Women and Public Policy Program, Harvard Kennedy School
  • “Erfahrungen mit einer selbstgewählten Zielvorgabe von 50 % für Regisseurinnen.”
    Michael Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, Studio Hamburg Production Group
  • “Diversität als Qualitätsstandard am Beispiel des Britischen Filminstituts”
    Skadi Loist, Professorin für Produktionskulturen in audiovisuellen Medien an der Filmuniversität Babelsberg
  • “Schön, schlank, im Hintergrund – Wie Mädchen- und Frauenbilder uns prägen”
    Dr. Maya Götz, Medienwissenschaftlerin und Medienpädagogin, Leiterin des Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk
  • “It’s the quality we want!”
    Anna Serner, CEO Swedish Filminstitute
  • “Maßnahmen für Gender Gerechtigkeit bei EURIMAGES und im Österreichischen Filminstitut”
    Iris Zappe-Heller, Österreichisches Filminstitut Gender- und Diversityangelegenheiten und EURIMAGES

Darüber hinaus sind Workshops mit den Referentinnen und Referenten in kleinen Gruppen vorgesehen.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Pro Quote Film bittet jedoch um Spenden an den Verein PQF. Nähere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es hier.

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