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Solides am Henkel

Panasonic AG-DVX200E im Test

Auf der NAB 2015 sorgte die Ankündigung der Panasonic AG-DVX200 für Furore. Die Ausstattung der Kamera und der Preis von etwa 4.600 Euro kamen einem Paukenschlag gleich. Die große Frage ist, kann die Kamera in puncto Bildqualität und Bedienkomfort halten was der Hersteller verspricht?

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(Bild: Peter Kaminski)

Mit der Typenbezeichnung AG-DVX200 wollte man wohl bei Panasonic an die Bezeichnung des Erfolgsmodell AGDVX100 anknüpfen, welches ja vor über einem Jahrzehnt in den Markt kam und damals in dem Preissegment bahnbrechende Funktionalität bot. Nun ist es so, dass aktuell im Preisbereich unter 5.000 Euro 4K-fähige Kameras im „Henkelmann-Format“ (noch) rar sind und wenn man die Größe des Sensors von 4/3-Zoll berücksichtigt, dann hat die AG-DVX200 schon ein Alleinstellungsmerkmal und erregt daher einiges an Aufmerksamkeit.

Konzept und Technik

Bevor wir ins Detail gehen, müssen wir darauf hinweisen, dass wir die Kamera mit Firmware-Stand Version 1.4 getestet haben, die es erst seit Januar 2016 gibt. Seit dem ersten Firmware-Release hat sich funktionell bei der AGDVX200 wirklich Einiges getan. Man war da in kurzer Zeit bei Panasonic sehr fleißig. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie einmal irgendwo einen älteren Beitrag über die Kamera lesen und die eine oder andere Funktion anders oder gar nicht erwähnt ist.

Die AG-DVX200 ist keine modulare Kamera. Sie ist mit einem fest verbauten LEICA DICOMAR Zoom-Objektiv, ausklappbarem LC-Display, Sucher und Tragegriff ausgestattet und alles ist fest verbaut. Das Kameragehäuse ist, wenn man mal die Größe der Sony FS5 vergleicht, relativ groß, aber um es mal vorwegzunehmen, das Kameragewicht ist für diese Größe mit 3,1 kg mit eingelegtem Standard- Akku noch erträglich. Das erreicht der Hersteller durch den massiven Einsatz von Kunststoffteilen. So ist die optisch metallisch rote Abdeckung für die Audiobedienelemente auch aus Kunststoff. Überhaupt ist die gesamte äußere Hülle aus Kunststoff.

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Man hat auf alle wichtigen Funktionen direkten Zugriff über die vielen Taster und Schalter. (Bild: Peter Kaminski)
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(Bild: Peter Kaminski)

Das Objektiv bietet 13-fachen Zoom und ist mit 17 Linsen in elf Gruppen aufgebaut und besitzt eine Lichtstärke von 2,8. Die niedrigste Brennweite entspricht bezogen auf 35-mm-Film 28 mm bei Full-HD, 30,6 mm bei UHD/30p und 37,2 mm bei UHD/60p. Damit ist man für normale Drehsituationen gerüstet aber für Panorama- oder Gruppenaufnahmen oder sonstige Wide Shots wird es schon knapp, besonders bei UHD und 60 FPS, aber das ist ja (noch) kein übliches Standardformat. Gegebenenfalls muss man also auf einen Weitwinkelvorsatz zurückgreifen. Zu dem optischen Zoom gestattet die Sensorgröße auch noch einen elektronischen Zoom, so dass man bei Full-HD-Auflösung ein Gesamt-Zoom bis Faktor 20 nutzen kann, wenn die sogenannte i.Zoom-Funktion aktiviert ist. Bei 4K und UHD steht i.Zoom nicht zur Verfügung, da ja dann die gesamte Sensorfläche genutzt wird, aber auch mit dem 13-fach Zoom ist man im Telebereich bestens gerüstet. Die AG-DVX200 verfügt über ein zuschaltbares dreistufiges, mechanisches ND-Filter (1/4, 1/16 und 1/64).

Aufnahmeformate

Die Aufnahme der Daten erfolgt (bei aktueller Firmware) mit acht Bit und 4:2:2 Chroma Subsampling mit maximal 200 Mbit/s auf SDHC-, beziehungsweise SDXC-Karten. Aufnahmen mit zehn Bit sind nur via HDMI oder SDI auf einem externen AV-Recorder möglich. Das interne Recording steht dann nicht bereit. Also muss auch der Ton auf dem externen Recorder aufgenommen werden, der aber auch an den Recorder über die gewählte AV-Schnittstelle übertragen wird.

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Die Tonsektion ist wie üblich konfigurierbar und über eine Klappe vor versehentlichem Verstellen geschützt. (Bild: Peter Kaminski)

Für 4K/UHD sind Karten mit UHS Speed Class 3 erforderlich. Es stehen zwei Kartenslots zur Verfügung, die in verschiedenen Modi genutzt werden können und zwar paralleles Recording auf beiden Karten, sequenzielles Recording – also für den Fall, dass Karte 1 über keinen Speicherplatz mehr verfügt und Dual Codec Recording, bei dem auf der zweiten Karte unabhängig von den primären Aufnahmeformat- Einstellungen mit Full-HD und 8 oder 50 MBit/s Bitrate aufgezeichnet wird. So steht dann im Workflow zum Beispiel eine Datei für die Post-Pro, beziehungsweise als Proxy und eine für Internet- Streaming oder ähnliche Nutzung bereit.

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Die Anschlüsse und auch der Akku sind über diverse Plastikklappen mit Scharnieren abgedeckt. Bei den Anschlüssen sind sie im Fall der Beschaltung manchmal im Weg. (Bild: Peter Kaminski)

Die Liste der unterstützten Formate ist lang. Die Kamera kann, wie üblich, mit 50 oder 59.94 Hz Systemfrequenz betrieben werden. 4K mit 24 FPS steht bei beiden Systemfrequenzen bereit. Full-HD mit Bitraten unter 50 Mbit/s erfolgt in AVCHD und alle anderen in MOV/MP4. Full-HD kann in 50, 100 oder 200 Mbit/s aufgezeichnet werden, UHD mit 25, 30, 50 oder 60 FPS progressiv in 100 oder 150 Mbit/s und 4K in 100 MBit/s. Als SD-Karten reichen U3-zertifizierte mit 90 MB/s aus. Es gab in der Praxis mit solchen Karten nie Aussetzer oder Probleme. Die Kamera bietet über den VFR-Modus auch die Möglichkeit Zeitlupenaufnahmen (maximal 120 FPS) durchzuführen, allerdings ist diese Möglichkeit auf Full-HD oder niedrigere Auflösungen beschränkt. Neu hinzugekommen ist seit Firmware 1.4 ein sogenannter Fast-Scan-Modus für die Formate/Bildfrequenzen 4K 24p sowie UHD 24p, 25p und 30p. Diese Betriebsart mindert Verzerrungen bei Kameraschwenks, beziehungsweise Objektbewegungen und bietet auch einen eine bessere Wiedergabe von Hauttönen.

Bedienung

Die AG-DVX200 verfügt über ein OLED-Sucher mit Augensensor und ein ausklappbares 4,3-Zoll-LC-Touch-Display.

Das LC-Display bietet 2,76 Mio. Pixel, also etwas mehr als Full-HD, und das OLED mit einem Bildwiedergabebereich von 1,77 Mio. Pixel, also etwas weniger als Full-HD. Das LC-Display ist durch das Einklappen gut geschützt. Bei Drehen um 180 Grad kann man es so konfigurieren, dass das ausgegebene Bild sich umkehrt. Über einen Schalter und über die Display-Menüeinstellungen lassen sich diverse Parameter und Hilfsmittel, wie künstlicher Horizont oder Histogramm ein- und ausblenden. Sowohl an der Handschlaufe als auch oben am Henkel befindet sich ein Recording-Button.

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Das Display ist eingeschoben auch gut geschützt. Über dem Display sind noch abgedeckt Tasten für den Aufruf der Take-Übersichtsseiten womit man die Aufnahmen aufrufen und kontrollieren kann sowie weitere Tasten für Szenenzähler, Timecode etc (Bild: Peter Kaminski)

Die Kamera bietet drei Einstellringe für Focus, Zoom (mit einem abschraubbaren Hebel) und Blende. Der Zoom- Servomotorantrieb lässt sich über einen Schalter für rein manuelle Bedienung auch auskoppeln. Die Kamera bietet zwei Zoom-Wippen und zwar eine oben und eine im Bereich der Handschlaufe auf der rechten Seite. Man kann die Funktion der Wippen auch anpassen, so dass zum Beispiel die obere Wippe nur für langsame Fahrten genutzt werden kann und die seitliche mit dynamischer Zoom- Geschwindigkeit je nach Druckpunkt. Die Zoomzeiten lassen sich in genügend großen Bereichen einstellen und in der aktuellen Firmware-Version sind sie nun auch relativ smooth zu bedienen.

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Das Menü ist über das Touch Display sehr gut und vor allem schnell zu bedienen. Mit wenigen Schritten ist man beim gewünschten Parameter. (Bild: Peter Kaminski)

Nun zur Focus-Bedienung. Neben den Schaltern für NDFilter und Blende sind die Bedienelemente für den Focus angeordnet, als da wären: eine Taste für die Aktivierung des Focus Assist im manuellen Focus-Betrieb – Bildmitte wird vergrößert dargestellt – sowie eine Push-Focus- Taste, um im manuellen Fokus-Betriebsmodus auch per Tastendruck automatisch fokussieren zu können und dann noch ein Schalter mit dem man neben der Umschaltung Fokus automatisch/manuell auch noch die Möglichkeit hat, die Schärfe auf unendlich zu stellen. Diese Funktion habe ich mir schon bei so mancher Kamera gewünscht. Es gibt insgesamt zwölf belegbare User-Tasten, die sich mit einer von 40 Funktionen belegen lassen. Vier davon sind leicht erreichbar im Objektivbereich angeordnet. Über die Scene-Files/Speicher lassen sich viele Bildparameter und Konfigurationen speichern und schnell abrufen.

Interessant ist, dass die Kamera auch im V-Log-Modus (erweiterter Farbraum nach ITU-R BT.709) aufnehmen kann. Hierzu ist noch anzumerken, dass man über den „Log View Assist“, dem man sich auf eine Funktionstaste legen kann, zwischen der Darstellung des V-Log-Modus und dem linearen Farbraum hin- und herschalten kann. So ist auch bei Aufzeichnung im V-Log-Modus eine gute Beurteilung der Farben und der Helligkeit beziehungsweise des Kontrasts über die Echtzeitumrechnung in den linearen Farbraum möglich. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder mit wenig Kontrast oder Aufnahmen im Schatten, bietet V-Log eine Möglichkeit durch den erweiterten Dynamikbereich die Endergebnisse deutlich zu verbessern.

Anschlüsse

Auf der rechten Seite befinden sich zwei Klappen, unter denen sich folgende Anschlüsse befinden und zwar SDI Out, Video Out, Timecode In/Out – alles BNC-Buchsen – sowie 12-Volt-Betriebsspannung und Kopfhörer und Audio-Line-Ausgang. Mehr zum Ton später. Über eine Klappe oben sind zwei USB-Anschlüsse verfügbar und zwar einmal zum Anschluss eines PCs und einmal zum Anschluss eines Mediums wie eine Festplatte zum Sichern der Dateien auf den Karten. Über eine weitere Klappe hinten wird der HDMI-Ausgang bereitgestellt. Ich muss sagen, dass mir statt der Plastikklappen komplett entfernbare Gummiabdeckungen sympathischer wären, denn die können weder abbrechen noch stehen sie im Weg. Der Akku wird hinten nach Öffnen einer Klappe eingeschoben. Mitgeliefert wird ein Lithium-Ionen-Akku mit 5.800 mAh in einem neuen Format. Es sind aber auch kompatible Akkus mit größerer Kapazität von Drittanbietern erhältlich. Platz ist im Akkuschacht genug.

Remote

Die Kamera verfügt in diesem Anschlussbereich auch über zwei Eingänge, um dort Fernsteuerungen für Focus und Blende (3,5-mm-Klinkenbuchse) beziehungsweise Zoom und Start/Stopp (2,5-mm-Klinkenbuchse) anzuschließen. Mit dem ab März 2016 verfügbaren AJ-WM 50 WLAN-Interface von Panasonic, welches über USB an die Kamera angeschlossen wird, und der kostenlosen AG-DVX200 iOS Remote Operation Panel App (AG ROP) für iPad, die schon jetzt verfügbar ist, lässt sich die Kamera dann auch sehr komfortabel fernbedienen. Neben vielen Einstellungen gibt es auch eine Übersicht der Takes und auch eine Videovorschau der auf den SD-Karten gespeicherten Takes ist möglich. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das 8 Mbit/s Dual Codec Recording aktiviert ist.

Audio

Unter einer transparenten Klappe auf der linken Gehäuseseite befinden sich die Schalter und beiden Drehregler für die Audioeinstellungen. Da gibt es nichts Besonderes zu erwähnen. So kann der Eingang auf Line oder Mikrofon geschaltet werden und es gibt eine zuschaltbare 48-Volt- Phantomspeisung. Alle Einstellungen können für jeden Kanal individuell vorgenommen werden. Über Schalter lassen sich als Audioquelle das interne Stereomikrofon, sowie die Eingangsbuchse 1 oder 2 aufschalten. Weiter gibt es einen Schalter für manuelle oder automatische (ALC) Pegelaussteuerung. Die beiden XLR-Buchsen für die Eingänge liegen nicht zusammen, sondern, wie häufig heutzutage, eine Buchse oben an der Richtmikrofonhalterung und eine hinten an der rechten Kameraseite. Ich persönlich finde ja zusammenliegende XLR-Buchsen angenehmer, da ich häufig MS-Richtrohre einsetze und die entsprechenden Standardkabel dann an einem XLR-Anschluss meistens verlängert werden müssen. In den Menüs der Kamera gibt es auch einen Audiosetup-Dialog, wo dann noch Hochpassfilter zuschaltbar ist und auch die Empfindlichkeiten der Eingänge noch angepasst werden können (Line 0 oder +4 dBu und Mic. –40, –50 oder –60 dB). Ein Peak-Limiter ist nicht zuschaltbar. Im Display gibt es auch einen einblendbaren Stereobargraf mit Peakhold (eine Sekunde), bei dem der Nominalpegel mit einer Markierung gekennzeichnet ist und bei Übersteuerung sind die Bargrafsegmente rot. Ein paar mehr Markierungen mit im 3-dB-Abstand im oberen Bereich würden mir persönlich mehr Sicherheit bei der Aussteuerung geben.

Praxis

Die Bedienung ist dank dem Touch-LC-Display und der Menüführung sehr einfach. Mir lag beim Testgerät keine Bedienungsanleitung bei und erst später – als es dann sehr ins Detail ging – war zweimal der Blick in die Anleitung erforderlich. Die Kamera ist also weitgehend selbsterklärend trotz der sehr umfangreichen Funktionalität. Für eine korrekte Belichtung muss das Bild auf dem LC-Display leicht zu dunkel eingestellt werden. Ansonsten bietet das Display – nicht zuletzt wegen der Größe – eine gute Vorschau für eine ordentliche Bildbeurteilung.

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Taugt auch auf der Schulter: Panasonic AG-DVX200 (Bild: Peter Kaminski)

Das Format der Kamera ermöglicht neben dem Stativbetrieb sowohl einen Handbetrieb, also sowohl Hand in seitlicher Handschlaufe und Sucherbetrieb als auch Hand am Henkel und Display-Betrieb und eben auch den Betrieb als Schulterkamera ohne Zubehör. Beim Handbetrieb mit der Handschlaufe macht sich das Gewicht von über drei Kilogramm dann bei längeren Szenen schon bemerkbar. Im Schulterbetrieb liegt die Kameras nicht ganz auf der Schulter auf, sondern nur im vorderen Schulterbereich und das LC-Display ist dann nah am Auge. Aber diese kleinen Kompromisse sind zu verschmerzen, denn die große Stärke der AG-DVX200 ist, dass sich die Kamera in verschiedensten Handhabungsarten, ohne Zusatz-Rig oder Umbau, flexibel betreiben lässt. Das macht sie zur idealen Kamera für Reportagen und Events, die ja von sehr wechselnden Drehrahmenbedingungen geprägt sind und man sich dann Dank der Flexibilität, die die Kamera bei der Handhabung bietet, schnell diesen Bedingungen anpassen kann. Der Auto-Focus arbeitet sehr schnell und präzise und das auch im 4K-Betrieb. Das einzige was man hier vermisst ist eine Gesichtserkennung, die zurzeit nicht implementiert ist. Was exzellent arbeitet ist der Fünfachsen-Hybrid-Bildstabilisator. Die Korrektur wird bei Full-HD sowohl optisch als auch elektronisch durchgeführt. Bei 4K/UHD erfolgt keine Hybridstabilisierung, da dafür keine Sensorfläche mehr bereitsteht. Auch beim Schwenken der Kamera bleibt der Bildeindruck bei eingeschalteter Stabilisierung natürlich und fließend. Bei Aufnahmen aus der Hand mit maximaler Brennweite ist das resultierende Bild absolut wackelfrei. Ränder konnten durch die Bildstabilisierung nicht festgestellt werden.

Durch das fest verbaute Objektiv lassen sich Verzeichnungen elektronisch gut in Echtzeit kompensieren. Das ist auch bei der Panasonic gut gelungen und zwar auch im Weitwinkelbereich. Was Farbwiedergabe, Kontrastumfang und Bildschärfe erreicht die Kamera ausgezeichnete Werte und das nicht nur in ihrer Preisklasse.

Ein Manko bei der AG-DVX200 ist das Rauschverhalten bei Werten ab 1.000 ISO. Festzustellen ist, dass das Rauschverhalten gegenüber früheren Firmware-Versionen verbessert wurde, was beim Upgrade von der 1.2 auf die Version 1.4 feststellbar war. Man sollte aber trotzdem möglichst mit ISO-Werten von 800 oder kleiner arbeiten oder, wenn erforderlich, die Funktion „High Sens. Modus“ aktivieren, die bei wenig Licht zu etwas besseren Ergebnissen führt. Prinzipiell muss man bei der AG-DVX200 aber häufiger den Einsatz von zusätzlichem Licht beim Einsatz im Innenbereich vorsehen. Ein Vorteil ist bei der AG-DVX200, dass die Stufungen bei der ISO-Empfindlichkeitswahl klein sind. So sind 500, 640, 800, 1.000, 1.250 einstellbar. Die hohen einstellbaren Empfindlichkeitswerte von bis ISO 32.000 sind aber lediglich als Effekt nutzbar.

Fazit

Die Gesamtqualität der Bildqualität würde ich allgemein mindestens mit gut bewerten und in der Preisklasse unter 5.000 Euro mit sehr gut. Etwas weniger Plastik an der einen oder anderen Stelle hätte der AG-DVX200 gut gestanden. Ausgezeichnet ist auf jeden Fall auch der Funktionsumfang und der große Sensor der AG-DVX200, der für den Preis von etwa 4.700 Euro wirklich bemerkenswert ist. Sehr gut ist auch auf jeden Fall die Bedienung. Dank der Kameragröße musste man nicht an Bedienelementen sparen und hat alles Wichtige und vieles darüber hinaus im direkten Zugriff ohne auf die Menüdialoge zurückgreifen zu müssen und die drei Objektivringe tragen auch zu dieser positiven Bewertung bei, was die Bedienung angeht.

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