Kleiner Einhandgimbal nun auch für die ZenMuse X5R, und weitere Gimbal-Neuerungen

NAB 2016: DJI Osmo RAW

DJIs Gimbal Osmo ist nun auch mit der Zenmuse X5R kompatibel. So kann man verwacklungsfreies 4K aus einer Hand drehen.

Die DJI Osmo Pro RAW in verschiedenen Konfigurationen
Foto: DJI
Die DJI Osmo Pro RAW in verschiedenen Konfigurationen

Über einen Adapter kann nun die Zenmuse X5R an den Osmo-Gimbal angebracht werden. Die Aufzeichnung erfolgt auf 512 Gigabyte großen SSD-Medien. Während der Gimbal die Kamera absolut ruhig und stabil hält, kann man über einen Joystick im Griff oder über die DJI Go App im Smartphone kippen und schwenken. Über die App lässt sich auch Schärfe und Blende der Zenmuse X5R steuern, alternativ kann man auch ein DJI Focus Unit benutzen.

Die Zenmuse X5R ist laut Hersteller die kleinste 4K-Kamera der Welt, die verlustfrei aufzeichnet. Konzipiert wurde sie für Luftaufnahmen. Der Kontrastumfang reicht über 12,8 Blendenstufen, die Empfindlichkeit von ISO 100 bis 25.600. Standfotos können mit 16 MPixel geschossen werden. Die X5R verfügt über ein M43-Mount, so dass verschiedenste Objektive verwendet werden können (siehe auch DJI Inspire RAW).

DJI Z-Axis an einem Osmo mit X3.
Foto: DJI
DJI Z-Axis an einem Osmo mit X3

Ebenfalls vorgestellt wird Osmo Pro, das statt der Zenmuse X5R die X5 beinhaltet. Nutzer älterer Osmo-Versionen mit der X3 können mit der Z-Axis eine zusätzliche Stabilisierung entlang der Vertikalen nachrüsten. Die als Erschütterungsabsorber arbeitende Konstruktion wird über eine Sprungfeder auf das Gewicht der Aufmontierung eingestellt.

Eine weitere Neuerung ist ein neuentwickelter Akku, der Osmo-Usern nun 96 Minuten Raum zum Arbeiten in 4K gibt, was bis zu 66 Minuten mehr ist, als der bisherige Akku leistete. Im Osmo Pro verlängert sich die Arbeitszeit von bis zu 60 auf bis zu 78 Minuten, im Osmo RAW von bis zu 26 auf bis zu 37. Auch gibt es neue Ladegeräte.

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