4K bei 400p

IBC 2016: Sony zeigt die HDC-4800

Angekündigt war sie ja schon, doch nun ist die Sony HDC-4800 Wahrheit geworden. Nun konnte eine erste HDC-4800 auf der IBC begutachtet werden.

Sony HDC-4800 auf der IBC
Foto: Timo Landsiedel
Sony HDC-4800 auf der IBC

Das Herz der HDC-4800 ist ein neu entwickelter Super 35 mm CMOS-Bildsensor. Er erfasst 4K-UHD-Bilder bis 400p (8-fache Zeitlupe) und Full HD sogar bis 800p (16-fach). Mit dem über ein optisches Kabel verbundenen Basisbandprozessor BPU-4800 können 4K-HFR-Dateien zudem noch mit XAVC-Signalen aufgezeichnet werden, und zwar vier Stunden.

Sony HDC 4800 mit Canon-Objektiv
Foto: Timo Landsiedel
Mit einem Canon 17-120 Millimeter-Objektiv kann man (unter Aufsicht) ein wenig herumspielen

Als Farbraum wird ITU-R BT.2020 unterstützt, für HD natürlich auch BT.709, Sony verspricht auch HDR. Die genauen Spezifikationen sind noch nicht verfügbar, wie dieser Blogpost zur NAB schon andeutet.

Die Kamera verfügt über drei Farbtemperatur-Modi, die per Filter gewählt werden können: 3.200 Grad Kelvin (clear), 4.300 Grad Kelvin und 6.300 Grad Kelvin. An ND-Filtern sind 1/4 und 1/16 neben clear wählbar.

Michael Harrit, Marketingleiter für AV & Media Solutions, auf der IBC
Foto: Timo Landsiedel
Michael Harrit, Marketingleiter für AV & Media Solutions, in der Pressekonferenz

Die “Share Play”-Option, für die es eine die Karte PWSK-4505 BPU Share Play Board braucht, erlaubt es, aufgezeichnete Clips aus der Kamera über alle angeschlossenen PWS-4500-Server zu teilen. Anstatt dass Dateien erst kopiert und verschoben werden müssen, können sie nun dort, wo sie gebraucht werden, direkt von der relevanten Kamera gezogen oder ausgestrahlt werden.

Ein Video mit Beispielmaterial kann auf dieser Seite aufgerufen werden. Hier findet sich bei “Broschüren und Datenblätter” auch ein PDF, das Share Play mit einem Diagramm erklärt.

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