Kopf und Kamera teilbar

IBC 2016: Ikegami zeigt tragbare 4K-Broadcast-Kamera UHK-430

Ikegami zeigt auch die 4K Broadcast-Kamera UHK-430. Sie gehört zur Familie der Unicam XE.

Ikegami UHK 430 in einem Studio-Setiting.
Foto: Timo Landsiedel
Ikegami UHK 430 in einem Studio-Setiting. Deutlich ist die Teilbarkeit der Kamera zu erkennen, nämlich über dem höchsten Punkt des Schulterpolsters

Die großen Themen 4K und hoher Dynamikumfang sind die treibenden Kräfte für die Entwicklung aktueller Kameras. Mit der UHK-430 stellt Ikegami ein mobiles Gerät für höchste Ansprüche vor.

Drei neu entwickelte, 4K-native 2/3-Inch CMOS-Sensoren mit jeweils acht Megapixeln liefern volles UHD bei 3.840 × 2.160 Pixeln, und das mit einer Farbtiefe von 10 bit. Der B4 Bayonet Mount ist kompatibel mit 2/3-Inch-HD-Objektiven.

Für diverse Anwendungen kann der Kamerakopf vom Body getrennt werden, zum Beispiel um ihn auf einen Kran zu montieren. Der maximale Abstand beträgt 50 Meter. Auch sollen verschiedene Kameraköpfe auf den Body gesetzt werden können, zum Beispiel ein HFR-Kopf oder ein 4K S35-Kopf. An Zubehör kommen Viewfinder, Kontrollpulte und Basisstationen auf den Markt. Der SE-U430-Expander erlaubt es, auch große Studioobjektive anzubringen.

Der neue AXII-Prozessor reduziert den Energieverbrauch, bietet 16-Achs-Farbkorrektur und Focus-Assist. Zugeschnitten auf das Ikegami-eigene i-Log, liefert der Prozessor Bilder mit hohem Konrastumfang bei einem ebenfalls hohen Dynamikumfang. Dies gibt Spielraum im Color Grading. Im 4K-Modus wird der ITU-R BT.2020-Farbraum unterstützt. Im HD-Modus sowie im 4K-Modus der Farbraum BT.709.

Bei den Viewfindern gibt es drei zur Auswahl: Der 7,4-Inch OLED VFE741D, der 7-Inch LCD VFL701D mit Full HD, sowie der 2-Inch LCD VFL201D. Sie alle verfügen über ein digitales Interface zur Kamera, um eine integrierte Menüsteuerung zu ermöglichen.

Ikegami UHK 430
Ikegami UHK 430

An Outputs stehen vier 3G-SDI-Schnittstellen zur Verfügung, die individuell zwischen 4K und HD geschaltet werden können. In Bälde wird es Ausgangskarten für 12G-SDI und VoIP geben. Ein optischer 40 Gbps-Transceiver liefert 4K RGB 4:4:4 von der Kamera an das Camera Control Unit, was ein hochqualitatives Chroma Keying ermöglicht. Zusätzlich stehen zwei HD-Ausgänge zur Verfügung, zum Beispiel für den Teleprompter oder eine Kontrollausspielung, sowie Eingänge, mit dem Video vom Studio aus auf den Viewfinder gespielt werden kann. Eine Gigabit-Ethernet-Datenschnittstelle ermöglicht das Fernsteuern der Kamera über das Netzwerk.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren: