Blackmagic Design

Mumford & Sons Tour mit ATEM Mehrkamera-Workflow aufgezeichnet

Für die sechs Konzerte der Südafrikatournee von Mumford & Sons wurde ein glasfaserbasierter Live-auf-Leinwand-Workflow benutzt – bestehend aus Blackmagic Studio Cameras, einem ATEM 1 M/E Production Studio 4K und HyperDeck Studio Pro.

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Beauftragt von Veranstalter Hilltop Live, sorgte Showspezialist Militia Broadcast für die IMAG-Projizierung, PPU, Kamerasysteme und Crews. Außerdem arbeitete das Team Seite an Seite mit Eban Olivier die produktionsseitigen Anforderungen für die Tournee aus.

„Wir sprachen mit Live-Show-Regisseur Steve Price via Skype und gingen mit ihm unseren komplett aus Blackmagic Lösungen bestehenden Workflow durch. Das versicherte ihm, dass wir alle seine Erwartungen erfüllen würden. Beispielsweise mit Tally, Programmrückführung zur Bildkontrolle in der Kamera und Remote-Kameraabgleich zum Justieren eventueller Farbtonverschiebungen bei pyrotechnischen Einlagen”, erklärte Olivier.

Unter anderem zeichneten zwei Blackmagic Studio Cameras die Show von Mumford & Sons auf. Ausgewählt wurde die 4K-Variante mit 400-mm- und 600-mm-Objektiven. Außerdem wurden auf zwei Dollys im Bühnengraben 24-105-mm-Kameras montiert und eine flexibel einsetzbare Schulterkamera im Bühnenbereich verwendet. Eine Micro Studio 4K diente für Aufzeichnungen hinter dem Piano in Kombination mit zwei auf dem Schlagzeug befestigten Pocket Cinema Cameras.

Alle ISO-Signale wurden von den zum achkanaligen ATEM Talkback Converter geführten Glasfaser-Feeds ab separat durchgeschleift, aufgezeichnet mit einem dedizierten HyperDeck Studio Pro und gleichzeitig geroutet zum ATEM Mischer. Von dort produzierte Price den Live-Feed für die beiden Großleinwände. Über einen Laptop erfolgte der Kameraabgleich mit der ATEM Bediensoftware und zur Bildkontrolle dienten SmartView 4K 17-Zoll-Monitore. Per Talkback wurden S1 Sennheiser Aviator Headsets zur Erteilung von Programmaudio- und Showanweisungen benutzt.

„Obwohl ich noch nie zuvor mit ATEM Mischern von Blackmagic gearbeitet hatte, fand ich ihre Bedienung einfach und intuitiv. Die von Eban angeheuerte Kameracrew war auch erstklassig”, resümierte Price. „Was für ein Kamerasystem man auch einsetzt, es ist immer nur so gut wie die Crew, die es bedient. Und diese Leute waren richtig gut.”

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