Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen betreiben neben dem Festival eines der angesehensten, umfangreichsten und ältesten Kurzfilmarchive der Welt. Die Sammlung umfasst inzwischen über 1.800 Titel, darunter zahlreiche Unikate und Werke bedeutender Filmemacher wie Kenneth Anger, Santiago Álvarez, Maya Deren, Claude Goretta, Werner Herzog, Takahiko Iimura, Romuald Karmakar, Alexander Kluge, Jan Lenica, George Lucas, Toshio Matsumoto, Matthias Müller, Roman Polanski, Alain Resnais, Zbigniew Rybczyński, Jan Švankmajer, István Szabó oder Alain Tanner.

Jedes Jahr werden neue Filme angekauft und für alle Interessierten gibt es einen Verleihkatalog, der über diese Filme informiert. 51 Neuankäufe stammen als aus dem 2011er Festivalprogramm und zum ersten Mal sind auch Kurzfilme für Kinder dabei, die das Festival ja schon seit vielen Jahren im Programm hat. Darüber hinaus wurden auch dieses Mal wieder einige selten gezeigte Arbeiten aus dem Kurzfilmarchiv geholt: preisgekrönte politische Animationen aus den Jahren 1964-89 und Kurzfilme zum Thema Migration. Ausschnitte aus allen Filmen im Programm stehen zur Vorsichtung in der Online-Videothek der Kurzfilmtage zur Verfügung: www.kurzfilmtage.de/videothek
Alle Kurzfilme können einzeln oder in abendfüllenden, fertig zusammengestellten Programmen ausgeliehen werden. Neben je einer Auswahl aus dem Internationalen und Deutschen Wettbewerb hat das Festival wieder ein Programm von Künstlerfilmen und -videos kuratiert, und wie immer stehen alle Kandidaten des diesjährigen MuVi-Preises für das beste deutsche Musikvideo im Verleih, dieses Jahr erstmals mit Bonus-Videos aus der internationalen Musikvideo-Auswahl.
Das erste Kinderfilmprogramm im Verleih der Kurzfilmtage richtet sich an Kinder ab sechs, mit Filmen ohne Text, die international verständlich sind. Für das Archivprogramm „Surreal/Political“ haben die Kurzfilmtage preisgekrönte politische Animationen aus ihrem Archiv geholt, darunter Klassiker wie Helmut Herbsts SCHWARZ-WEISS-ROT, Zbigniew Rýbczynskis TANGO, Walerian Borowczyks LES JEUX DES ANGES oder Jan Švankmajers THE DEATH OF STALINISM IN BOHEMIA.
Für die einzelnen Programme gibt es auch Werbe- und Fotomaterial und, wo vorhanden, auch Textlisten mit Übersetzungen.
Der Verleih der Kurzfilmtage arbeitet international und nicht-kommerziell. Der Verleihkatalog kann unter info@kurzfilmtage.de bei den Kurzfilmtagen angefordert werden und steht auch als PDF zum Runterladen auf der Website der Kurzfilmtage.


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