Am 26. April, dem »Welttag des geistigen Eigentums«, lädt die Deutsche Filmakademie zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ein, die sich dem Thema Urheberrecht widmet. Der Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter steht seit Monaten im Zentrum der Diskussion unter den Kreativen des Kinos, der Musik, der Literatur, der Unterhaltung. Es ist eine Diskussion zwischen Nutzern und Urhebern, zwischen Verwertern und wertfreien Vertreibern. Es ist eine kulturpolitische Diskussion. Und darum muss es auch eine Diskussion zwischen Kultur und Politik sein.
Und die findet statt am Tag vor der Filmpreis-Verleihung im Hôtel Concorde (Augsburger Straße 41, 10789 Berlin) zwischen Mitglieder der Deutschen Filmakademie und Vertretern verschiedener politischer Parteien. Von 14 bis 16 Uhr diskutieren der Filmemacher, Autor und Schauspieler Simon Verhoeven (unten 2.v.l.), der Produzent Martin Moszkowicz (unten 1.v.l.) und der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer (unten re.) mit Malte Spitz (Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN, oben 1.v.l.), Bruno Kramm (Musiker und Mitglied der Piratenpartei, oben r.), dem CDU-Bundestagsabgeordneten Siegfried Kauder (Vorsitzender des Rechtsausschusses, oben 2.v.r.) sowie dem SPD-MdB Siegmund Ehrmann (Ausschuss für Kultur und Medien, oben 2.v.l.) über ein Problem, das für die Zukunft der Kunst und der Kreativität von existenzieller Bedeutung ist.
Zu dieser Diskussion sind alle, die es angeht und alle, die es interessiert, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


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