Das IFFF Dortmund-Köln findet dieses Jahr vom 17.4. bis zum 22.4. statt und präsentiert ein umfassendes Programm mit rund 100 Filmen aus aller Welt. Das Festival widmet dabei in verschiedenen Wettbewerben den Arbeiten von Frauen in den Bereichen Spielfilmregie und Bildgestaltung besondere Aufmerksamkeit. Denn obwohl sich Frauen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in allen Bereichen der Filmproduktion zunehmend durchgesetzt haben, gilt noch immer die Regel: Je höher das Budget und je höher das finanzielle Risiko, das mit einer Filmproduktion verbunden ist, desto seltener findet man eine Frau auf dem Regiestuhl. Und nach wie vor noch weniger präsent sind Frauen in der Kameraverantwortung bei größeren Filmproduktionen.
Während in Dortmund in zweijährigem Rhythmus der internationale Spielfilmwettbewerb für Regisseurinnen ausgerichtet wird, die bereits auf ein längeres Filmschaffen zurückblicken können, stehen in Köln die Debüts von Spielfilmregisseurinnen im Zentrum des ebenfalls biennalen internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerbs.
Auch der nationale Wettbewerb für Bildgestalterinnen, der seit 2001 biennal am Festivalstandort Dortmund vergeben wurde, wechselte nun dieses Jahr nach Köln. Während die Kameraausbildung lange Zeit Teil der Ausbildung an der FH Dortmund war, konzentriert sie sich seit dem vergangenen Jahr in NRW auf die ifs, internationale filmschule köln, und die KHM, Kunsthochschule für Medien, in Köln. Traditionell hat das Frauenfilmfestival eine enge Anbindung an die Ausbildungsstätten gesucht und unterstreicht dieses nach eigener Aussage nun mit dem Umzug des Wettbewerbs für Bildgestaltung nach Köln. Dieses Jahr geht der Preis im Bereich Spielfilm an Julia Daschner (auch Regie) für den Film BERGIG. Die Auszeichnung im Bereich Dokumentarfilm geht an Eva Katharina Bühler für DER WEISSE SCHATZ UND DIE SALZARBEITER VON CAQUENA (auch sie führte Regie). Die Preise werden im Rahmen der Preisverleihung beim Festival am 22. April in Köln vergeben. Beide Filme sind im Programm des Festivals zu sehen.
Weitere Informationen und auch das Programm gibt es auf der Webseite des IFFF Dortmund-Köln.


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