Wer weiter mitspielen will, muss im Zeitalter von HDTV investieren – selbst wenn er mit Digibeta bisher eigentlich glücklich war. Ein möglicher neuer Mitstreiter in Sachen HD ist die Sony PDW-F800, und die hat sich unser Autor gekauft. Er beschreibt die neuen Features und vergleicht die neue Kamera mit der DVW-790, mit der er bisher viel gearbeitet hat: in unserer Ausgabe vom 20. Januar.
Fortsetzung folgt
München, 18.02.2010
Über sechs Millionen Zuschauer haben Til Schweigers Komödie Keinohrhasen (Drehbuch Annika Decker und Til Schweiger) in den deutschen Kinos gesehen. Kein Wunder, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ. Eine erfolgreiche Geschichte in einem zweiten, dritten oder vierten Teil weiterzuerzählen ist nicht erst mit Beginn der Filmgeschichte allseits beliebt.. Dramaturgisch ist das gar nicht so einfach – findet unser Autor, selbst Dramaturg und zur Zeit mit einer monatlichen Kolumne, jeweils zu aktuellen Filmen bei uns im Heft. Lesen Sie in der Ausgabe vom 20. Januar auf Seite 33, was er zu Zweiohrküken anmerkt.
Barbara Hennings im Interview
München, 18.02.2010
Barbara Hennings wurde 1944 in Schwerin geboren und wuchs in Hamburg auf. Ihre vielseitige Ausbildung begann 1962 mit einem längeren Volontariat bei der damals von norddeutschen Filmtechnikbetrieben und Fernsehsendern gegründeten AG Nachwuchsförderung; sie arbeitete im Synchronstudio, im Schnitt und in der Mischung. Danach nahm sie für ein Jahr einen Vertrag beim NDR an und schnitt unter anderem die Tagesschau. Sehr früh bildete sie bei den Alster-Studios auch junge Kollegen aus. Es folgten Regieassistenz und Schnitt bei Udo Wilk, mit dem sie viele Fünf-Minuten-Schulfilme herstellte. Für Reisedokus mit Horst Nebe machte sie Kamera und Schnitt. Bei verschiedenen politisch engagierten Dokumentarfilmen machte sie Ton und Schnitt.
Für szenische Filme arbeitete Barbara Hennings von 1980 bis heute mit Michael Verhoeven – für den sie zwölf Filme schnitt –, Urs Egger, Johannes Fabrick, Ilse Hofmann, Olaf Kreinsen, Jürgen Roland, Sigi Rothemund, Claudia Schröder, Niki Stein, Peter Timm, Joseph Vilsmaier, Kai Wessel und etlichen anderen zusammen. Sie ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Filmschnitt Editor e.V.
Und im vergangenen Dezember in Köln bekam sie beim Filmplus-Festival 2009 den Ehren-Schnittpreis. Über ihr spannendes berufliches Leben und das, was Filmschnitt für sie ausmacht, spricht sie im Interview in unserer Ausgabe vom 20.Januar.
Foto: Ulrike Pfeiffer
Absicherung? Fehlanzeige!
München, 17.02.2010
Unendlich vielfältig, aber stets prekär: Die Arbeit aller Filmschaffenden und damit auch von Kameraleuten bewegt sich stets im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und (Selbst)Ausbeutung. Industriesoziologen sprechen von »atypischen Erwerbsformen«. Die Freiheit des Berufs kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Großteil der kreativ schöpferischen Mitarbeiter an Filmen nicht in den Tag, aber doch in die nächste Produktion hineinlebt. Bei der sozialen Absicherung herrscht oft genug Fehlanzeige. Da hört man dann gerne: Ja, klar – da sollte man sich schon irgendwann mal Gedanken drüber machen, vielleicht nach der nächsten Produktion… Wir meinen, lieber jetzt! Ein ausführliches Special hilft Ihnen, zumindest die richtigen Fragen zu stellen und gibt auch ein paar Antworten. Alles in der Ausgabe 01/2010 des Film & TV Kameramann.
Ein Bruderdrama
München, 16.02.2010
Am 14. Januar kam Joseph Vilsmaiers neuester Film ins Kino: Nanga Parbat. Viele bezeichnen diesen 8000er ja als »Schicksalsberg der Deutschen« und genau solch eine Schicksalsgeschichte, die der Brüder Messner, wird hier mit grandiosen Bildern und einer sehr stimmungsvollen Filmmusik auch erzählt. Mit deren Erstellung beauftragte Vilsmaier übrigens den in Los Angeles lebenden Gustavo Santoalalla. Die Dreharbeiten fanden am Naga Parbat selbst und teilweise auch in Südtirol und Österreich statt. Denn um Intensität und Authentizität herüberzubringen, war für Vilsmaier von Anfang an klar, dass an echten Bergen und in echtem Schnee und Eis gedreht werden sollte.
Auch bei diesem Film fand Vilsmaier, der ja immer Filme-Macher, Produzent, Regisseur und Kameramann ist wieder einen ganz eigenen Zugang zum Stoff und dessen Dramatisierung. Der Anstoß kam freilich von dem, der das Drama des Films selbst erlebt hat, von Reinhold Messner. Lesen Sie mehr in unserem großen Produktionsbericht in der Ausgabe 1/2010.