FILM & TV KAMERAMANN
 

Donnerstag, 2.9.2010

 AUS DER BRANCHE 

Zwei Augen, eine Kamera
München, 05.08.2010

3D und kein Ende: Mit dem AG-3DA1 bietet Panasonic aktuell als einziger großer Hersteller einen Single-Piece-3D-Camcorder an. Wir haben ein Vorseriengerät im Kurztest ausprobiert. Die zweiäugige Kamera, die somit 3D-Bildaufnahme ohne Rig erlaubt, ist knapp 50 cm lang, wiegt 3,2 Kilo und soll im September in den Handel kommen. Mehr Details in unserer aktuellen Ausgabe 8/2010!

FOTO: Nonkonform
 
 
3D, professionell
München, 05.08.2010

»Mastering Stereoscopic 3D from filming to broad­casting« hieß es Ende Mai in Paris. Der S3D-Campus war eine Woche lang als internationaler Workshop (Arbeitssprachen: Englisch und Französisch) angelegt. Unter der Leitung von einem Dutzend Trainern aus neun Ländern standen Stereoskopie, ihre Anwendungsmöglichkeiten, Chancen und Tücken im Mittelpunkt. In den Räumen des großen Pariser Geräteverleihers TSF in La Plaine Saint-Denis im Norden der Stadt fanden die Einzelseminare statt, und dort waren auch aktuelle 3D-Systeme von P+STechnik, Binocle und anderen zum Anfassen aufgebaut. Bei Digimage Cinema im Pariser Süden konnte später der Workflow von Lustre-, Pablo- und Scratch-Soft- und Hardware verglichen werden. Unser Bericht enthält auch Interviews mit Stéphane Faudeux, dem S3D-Projektleiter, und Alaric Hamacher, der »UP3D«, einen neuen Verein zur Vernetzung und Stärkung der europäischen 3D-Professionellen mitinitiiert hat – alles ebenfalls in Ausgabe 8/2010.


FOTO: Matthias Bolliger

 
 
Arri, digital
München, 04.08.2010

Unsere Leser wissen es schon aus unserem Messebericht von der NAB (Heft 6/2010, S. 58 ff): Arri ist – nach dem Herausbringen der D-20/D-21-Kameras, dem ersten Vorstoß in Richtung elektronische Kameras aus dem Haus – erneut in dieser Richtung vorgeprescht. Die Alexa ist heraus, und neben der Feuertaufe in Roland Emmerichs neuem Spielfilm Anonymous (USA 2011, Director of Photography: Anna Foerster) hat auch die Grundy-Ufa, die TV-Serien und TV-Movies produziert, sie auf ihre Einsatztauglichkeit getestet. Über die ersten Erfahrungen sprachen wir Jens E. Tukiendorf, Visual Consultant und DP Supervisor bei der Berliner Firma, die täglich 26 Sendeminuten dreht und sich nicht nur auf ein Kameramodell festlegen will.

FOTO: Grundy-Ufa
 
 
Zehnmal Deutscher Kamerapreis 2010
München, 03.08.2010

Mehr Filme, Serien und Reportagen als je zuvor waren in diesem Jahr ins Rennen um die Deutschen Kamerapreise für Bildgestaltung und Schnitt geschickt worden. Unabhängige Jurys wählten dann aus den insgesamt 457 Produktionen die besten Beiträge aus. 35 Kameraleute und Editoren wurden nominiert (komplette Liste in Ausgabe 6/2010, S. 92), vergeben wurden Ende Juni schließlich zehn Preise an Kreative und ein Ehrenpreis an die Industrie. Alles über die einzelnen Preisträger und die von ihnen montierten oder fotografierten Filme (mehr als die Hälfte übrigens auf Super-16) und ein Bericht von der Preisgala in der Kölner Vulkanhalle ist Schwerpunktthema unseres aktuellen Hefts.


FOTO: Bernd Maurer/WDR


 

 
 
Thema Flugaufnahmen
München, 03.08.2010

Erst träumten wir Menschen davon, so fliegen zu können wie die Vögel. Um frei zu sein und auch, um die Welt von oben sehen zu können. Dass wir, mit Hilfe von Flugmaschinen, wirklich fliegen konnten, wurde erst in der Neuzeit möglich. Erst kamen die Heißluft- und Gasballons, dann Anfang des 20. Jahrhunderts die Flugzeuge. Nur kurz dauerte es danach aber, bis der Wunsch aufkam, diese neue Sicht auch – unbewegt und bewegt –fotografieren zu können, und nicht viel länger, bis er mit ersten Gerätschaften realisiert werden konnte. Jacques Perrins und Jacques Cluzauds insgesamt 15 Aufnahmeteams für Le peuple migrateur (Nomaden der Lüfte, Frankreich 2001, 98 Minuten) flogen sogar in Leichtflugzeugen neben den Vogelschwärmen her, um sie (mit Aaton III) auf 35 Millimeter aufzunehmen und somit ein bisschen wie ein Teil von ihnen zu werden. Jedoch sind heute viele bemannte und unbemannte Techniken mit Hubschraubern, Flugzeugen, Zeppelinen und anderem und auf diversen Bildträgern möglich. Wir stellen in unserem zweiteiligen Thema die Werkzeuge vor und berichten aus der Praxis, Teil 1 in Ausgabe 9/2010 ab dem 20. August, Teil 2 dann in Ausgabe 10/2010.


FOTO: Bac Films

 
 


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