WHOLETRAIN-Nachfolger LENALOVE im Dreh

Neues von den Machern von WHOLETRAIN. Nach seiner Entstehungszeit von 2004 bis 2006 galt der Sprayerfilm als überraschend frischer, realistischer, ungeschönter Blick auf den Kick der der illegalen Subkultur. Florian Gaag kannte die Szene aus seiner Jugend von innen, dennoch ist die Energie seines Films ohne die Handkamera von Christian Rein nicht vorstellbar.LENLALOVE_FFHSH1

Für Rein, 1970 in München geboren, war es damals der Durchbruch. 2009 erhielt der Kameramann den Deutschen Kamerapreis für DIE ZWEITE FRAU, im gleichen Jahr den Grimme-Preis für  WHOLETRAIN, und drehte später WICKIE AUF GROSSER FAHRT in 3D (hier ein ausführliches Interview).

In dem neuen Film LENALOVE geht es um die 16jährige Lena (Emilia Schüle), eine Aussenseiterin, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter Pia (Anna Bederke) lebt. Als ihr Schwarm scheinbar hinter ihrer besten Freundin Nicole her ist, beendet Lena abrupt die Freundschaft zu Nicole. Daraufhin lernt Lena in einem Internetportal Noah kennen und verliebt sich in ihn. Doch nach kurzer Zeit wendet sich auch ihr virtueller Freund Noah scheinbar grundlos gegen sie. Nach einem Date mit ihrem Social-Network-Freund verschwindet Lena …

Gaag lotet in seinem neuen Film die Untiefen des Internets aus. Seit 7. Oktober und noch bis Ende November inszeniert der Regisseur zunächst in Hamburg, nun in München sein Jugenddrama, Christian Rein dreht auf Arri Alexa.

Deutscher Kamerapreis 2009
Fulvio Zanettini/WDR
WDR Deutscher Kamerapreis 2009, Vulkamhalle, Köln

Rein hat in einem Interview mit uns beschrieben, wie entscheidend die Zusammenarbeit mit Gaag für seine Karriere war (das gesamt Interview steht online hier zur Verfügung):

„WHOLETRAIN, das war der Start. Bis dahin hatte ich keinen Langfilm gedreht. Heute sprechen mich die Leute immer noch auf den Film von Florian Gaag an. Das ist die eine Schiene, in der ich immer noch arbeite.”

Mehr zum Film und der Produktionsfirma Rafkin Film auf deren Website.

Fotos oben: Am Set von LENALOVE in Ohlsdorf, erster Drehtag, Portät Christian Rein 2010
© Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein, Fulvio Zanetti WDR

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