Kongress vom 25. bis 27. August in Berlin

Kongress: Gleichberechtigung in der Medienbranche

Die Linke Medienakademie geht im Kongress LiMA 2016 unter dem Hashtag #hegemoniehacken auf Geschlechtervielfalt und Sexismus im Film und in der Medienbranche ein.

LiMA201_gendermaniaIm Jahr 1985 erschuf die US-amerikanische Cartoonistin Alison Bechdel durch einen Cartoon zum Thema Frauenrollen in Filmen die heute als Bechdel-Test bekannte Messlatte zum Thema Frauen in Filmen: Die filmische Qualität in Bezug auf Gleichberechtigung ist dann auf einem befriedigenden Niveau, wenn diese drei Fragen zu einem Film mit Ja beantwortet werden können:

  • Gibt es mindestens zwei Frauenrollen?
  • Sprechen sie miteinander?
  • Unterhalten sie sich über etwas anderes als einen Mann?

Auch nach über 30 Jahren ist das Ganze noch immer ein brennendes, ernstes Thema: Im Jahr 2015 zum Beispiel erfüllten 45 Prozent der Kino-Blockbuster diese Regeln nicht. Doch nicht nur dieser (nicht-wissenschaftliche) Test ist Grund genug für einen Medienkongress zum Thema. Auch hinter den Kulissen ist Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht.

Von Donnerstag, 25.8. bis Samstag, 27.8. findet der LiMA 2016-Kongress an der Berliner Humboldt-Universität im Seminargebäude am Hegelplatz statt. Der Eintritt kostet 35 Euro für Donnerstag oder Freitag, 5 Euro für Samstag bzw. 75 Euro für den ganzen Zeitraum. Der Kartenvorverkauf ist bis Montag, 22.8. bis 23:59 Uhr verlängert. Auf der Webseite gibt es unter anderem das Programm, ein FAQ sowie eine Liste der Sprecherinnen und Sprecher.

Ebenfalls beteiligt ist die Filmarche Berlin e.V..

 

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