Save the Date: 22. bis 25. September 2016

Film:ReStored – Das Filmerbe-Festival

Das deutsche Filmerbe darf nicht verloren gehen. Um mehr Aufmerksamkeit für diese Initiative herzustellen gibt es Film:ReStored, das FilmErbe-Festival. Ende Sepember geht es los.

Film-ReStored_Festival
Grafik: Deutsche Kinemathek, Pentagram Design

Wer kennt ihn nicht: Den entsetzten Blick von Peter Lorre, als er das “M” auf seinem Mantel entdeckt. Wer je den Genuss hatte, Fritz Langs Meisterwerk “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” auf der Leinwand zu genießen, hat eines der bekannteren Werke der oft aufwändig restaurierten Kleinode der deutschen Filmgeschichte gesehen. Weniger prominente Filmemacher haben es da schwerer als Träger des FilmErbes dieser Republik wahrgenommen zu werden.

Umso schöner, dass jetzt das “Film:Restored_01”-Festival vom 22. bis 25. September  digital restaurierte Filme aus sechs Jahrzehnten deutscher Filmgeschichte auf die Leinwand bringt. Die Screenings werden von einem Rahmenprogramm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen sowie Werkstattgesprächen begleitet, die sich dem “Erhalt des Filmerbes im digitalen Zeitalter” widmen. Gezeigt werden digital restaurierte Filme von G. W. Pabst, Rainer Simon, Wolfgang Staudte, Werner Nekes sowie anderen Filmemachern. Mit Vorträgen vertreten sein werden unter anderem Paolo Cherchi Usai, Michael Hollmann, Jon Wengström oder auch Eric LeRoy. Zudem gibt es Werkstattgespräche mit Anke Wilkening, Julia Wallmüller, Anke Mebold und anderen.

Im Rahmen des Festivals wird am 24. September der Kinopreis des Kinematheksverbundes verliehen. Jährlich werden mit ihm Kommunale Kinos in Deutschland für “herausragende Programme ausgezeichnet als Würdigung ihres kontinuierlichen Engagements für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland”. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr für ein besonders herausragendes Kinoprogramm den „Lotte-Eisner-Preis“, der mit 6.000 Euro dotiert ist. Insgesamt werden 20 weitere Prämien an Kinos vergeben.

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar