Ab Freitag, 23.10. in Köln

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst

Filmplus, das Kölner Festival für Filmschnitt und Montagekunst, eröffnet am Abend des 23.10. anlässlich des Geißendörfer-Ehrenspreises Schnitt an Editorin Christel Suckow mit der Vorführung des von ihr montierten Spielfilms DIE KATZE (DE 1988, Regie: Dominik Graf; Bild:Martin Schäfer, †1988). Die Laudatio wird Dominik Graf halten.

Deutschland 1988: DIE KATZE, montiert von Christel Suckow. © Neue Constantin Film

Auch Rainer Kaufmanns EIN FLIEHENDES PFERD (DE 2007, Bild: Klaus Eichhammer, BVK) wird als weiteres Arbeitsbeispiel von Christel Suckow im Rahmen der Hommage gezeigt, mit anschließender Diskussion (Sa, 24.10. Filmbeginn um 15:30 h im Filmforum im Museum Ludwig).

Drei Wettbewerbe: Spielfilm, Dokumentarfilm, Förderpreis
Am Samstag (24.10.) und Sonntag (25.10.) werden alle 15 in den drei Festivalkategorien nominierten Filme gezeigt, in Anwesenheit der Editorinnen und Editoren und manchmal auch weiterer beteiligter Filmschaffender.
Nominiert sind in jeder Kategorie fünf Editorinnen oder Editoren, darunter etliche, die im FILM & TV KAMERAMANN schon zu Wort kamen. Im Spielfilm-Wettbewerb ist Uta Schmidt mit Gerd Schneiders Debütspielfilm VERFEHLUNG (Bild: Pascal Schmit, DE 2015) eine der Nominierten.

Themenpanels, Vorträge, Werkstattgespräche
Themenpanels sind «Unsagbar unsichtbar? Montagediskurs in Wort und Schrift» (Sa, 24.10. um 19 h) und «Kompetent, flexibel, lebenslang – lernen als Montageprofi (So, 25.10. um 18 h).
Ein Werkstattgespräch zum Sounddesign des dänischen Spielfilms IDEALISTEN (THE IDEALIST; Regie: Christina Rosendahl, Bild: Laust Trier-Mørk, 2015) mit vorhergehender Filmvorführung in ganzer Länge veranstaltet die  Berufsvereinigung Filmton BVFT (Mo, 26.10., Beginn um 15 h), und von Hans Beller gibt es den Vortrag «I Cut with My Gut – Wie der Bauch dem Kopf bei der Montage hilft» (Sa, 24.10. um 18 h)

Gastland
Gastland 2015 ist Polen. Erst wird im großen Kinosaal des Filmforums im Museum Ludwig der vielfach preisgekrönte schwarzweiße Spielfilm IDA von Pawel Pawlokowski aus dem Jahr 2013 (Bild: Ryszard Lenczewski und Lukasz Zal) gezeigt, im Anschluss stellen sich Editor Jaroslaw Kaminski und Produzentin Ewa Puszczynska in einem Werkstattgespräch der Diskussion.

Schüler auf Montage
Ein weiterer Programmpunkt ist am Montagmorgen (26.10. ab 9 h) «Schüler auf Montage» mit Filmvorführungen und Montagegesprächen mit Kölner Schülern.

Preise
Der Schnitt-Preis Spielfilm ist von der Film- und Medienstiftung NRW mit 7.500 € dotiert, der Schnitt-Preis Dokumentarfilm von der AG Bild-Kunst ebenfalls mit 7.500 €, die feierliche Preisverleihung ist am Montagabend (26.10., auf Einladung und für Akkreditierte).
Den Förderpreis Schnitt ermöglicht die Deutsche Filmakademie, das Kölner Studiounternehmen MMC Movies hat ihn mit einem Preisgeld von 2.500 € ausgestattet. Die Preisentscheidung wird am Sonntagabend nach der Projektion aller Filme bekanntgegeben (25.10., Beginn 20 h).

Veranstaltungsorte
Die Filmvorführungen und Diskussionen finden tagsüber im Kölner Kino Off Broadway in der Zülpicher Straße 24 und ab dem späten Nachmittag im Filmforum NRW im Museum Ludwig unweit von Dom und Hauptbahnhof statt.

 

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