Versammlung nach fast 14 Stunden vertagt

Eklat bei Hauptversammlung der Constantin Media

Auf der Hauptversammlung der Constantin Medien AG am 6. Juli in München kam es zu einem Eklat, berichtet “Die Welt”: Der Aufsichtsratsvorsitzende will die Filmsparte des Konzerns abstoßen und sich auf den Sport konzentrieren.

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Constantin Medien AG

Dieter Hahn, Aufsichtsratvorsitzender der Constantin Medien AG und seinerzeit rechte Hand von Leo Kirch, sowie größter Einzelaktionär des Unternehmens, will den Betrieb allein auf Sport ausrichten und plant dafür den Verkauf der Filmsparte.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Bernhard Burgener sieht das jedoch anders, und mit ihm nicht wenige Aktionäre. Wie die “Welt” berichtet, folgten stundenlange, teils hitzige Diskussionen und schließlich eine erste Abstimmung mit einem elektronischen System. Dessen Verlässlichkeit wurde schließlich angezweifelt.

Da eine Hauptversammlung jedoch vor Mitternacht abgeschlossen sein muss, wurde diese dann doch noch verlegt. Der Konzern selbst gibt nur die Vertagung bekannt: “Die Aktionärinnen und Aktionäre der gestrigen ordentlichen Hauptversammlung der Constantin Medien AG in München haben einstimmig beschlossen, die Versammlung zu vertagen und neu anzusetzen. Grund für die Entscheidung war, dass eine ordnungsgemäße Beschlussfassung über die zahlreichen zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte und Anträge vor Ablauf der Hauptversammlung um Mitternacht nicht mehr möglich war. Die Constantin Medien AG wird so zügig wie möglich den neuen Hauptversammlungstermin bekannt geben.”

Der volle Bericht: “Die bizarre Hauptversammlung der Fack-ju-Goehte-Firma” bei der “Welt”, sowie der Bericht der Kollegen von Blickpunkt: Film.

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