Für herausragende visionäre Innovationen und kreative Partnerschaft mit den Filmschaffenden

Deutscher Filmpreis: ARRI erhält Ehrenpreis

Am 28. April wurde in Berlin zum 67. Mal der Deutsche Filmpreis verliehen. Passend zum 100. Jubiläum des Münchener Filmtechnikunternehmens ARRI wurden sie mit einem Ehrenpreis bedacht. Gewinner des Abends war einmal mehr “Toni Erdmann” mit insgesamt sechs Auszeichnungen.

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Tom Tykwer bei der 67. Verleihung des Deutschen Filmpreises mit der Lola im Palais am Funkturm in Berlin am 28.04.2017. Foto: Agency People Image / Deutscher Filmpreis

Die Jury verlieh den Ehrenpreis für “herausragende visionäre Innovationen und kreative Partnerschaft mit den Filmschaffenden”. Regisseur Tom Tykwer überreichte die Trophäe an die ARRI Vorstände Dr. Jörg Pohlman und Franz Kraus. Diese nahmen die Lola im Namen aller heutigen und ehemaligen ARRI Mitarbeiter an.

Dass ARRI mit einer Lola ausgezeichnet wurde, freut Technikvorstand Franz Kraus sehr: „Wir arbeiten intensiv an der Entwicklung von Kamera- und Beleuchtungssystemen und anderen Technologien, die Filmemachern helfen, ihre kreativen Ideen zu realisieren. Wir werden der Film- und Medienbranche auch in Zukunft ein langfristiger professioneller Partner sein.“ Bei seiner Dankesrede betonte Franz Kraus das besondere Verhältnis zu den Filmschaffenden in Deutschland. Diese hätten ARRI über viele Jahre und Jahrzehnte kritisch gefordert, aber vor allem vertrauensvoll unterstützt und beraten. Diese Beziehung will ARRI ausbauen und den Filmnachwuchs noch stärker fördern.

Dr. Jörg Pohlman, der als Vorstand das operative Geschäft verantwortet, ergänzt: „Wir bedanken uns sehr herzlich für diese bedeutende Auszeichnung. Es freut uns sehr, nach 19 Technik-Oscars nun auch den wichtigsten deutschen Filmpreis in unsere Vitrine stellen zu können.“ Und weiter: „ARRI wurde 1917 von zwei filmbegeisterten Teenagern gegründet. Noch heute ist bei ARRI dieser Enthusiasmus und dieselbe Leidenschaft spürbar. Wir tun unser Bestes, um weiterhin technologischer Vorreiter zu bleiben. Die Lola ist für uns eine ganz besondere Ehre und Ansporn zugleich, die Zukunft des Films aktiv mitzugestalten.“

Mit der Auszeichnung für die beste Kamera wurde Kameramann Reinhold Vorschneider für den Film “Wild” ausgezeichnet. Die Lola für den besten Schnitt ging an Heike Parplies für “Toni Erdmann”, der mit insgesamt sechs Auszeichnungen der Gewinner des Abends war, gefolgt von “Wild” mit vier und “Paula” und “Das kalte Herz” mit je zwei Auszeichnungen.

Alle Gewinner im Überblick finden Sie hier.

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