Videos nun auch auf Amazon monetarisieren

Amazon startet “Video Direct”

Mit Amazon Video Direct (AVD) startet Amazon einen Service, der Anwendern erlaubt, mit eigenen Videoproduktionen Geld zu verdienen.

Amazon Video Direct
Amazon
Amazon Video Direct

Geld erhält der Inhaber des Videos durch Vermietung und Verkauf, sowie durch Werbeeinnahmen. Wird der Film ins Sortiment von Amazon Prime aufgenommen, erhält der Inhaber eine Auszahlung auf Basis der abgespielten Zeit des Filmes. Wie auch bei YouTube, behält Amazon 45 Prozent der Werbeeinnahmen für sich, sowie die Hälfte Einnahmen aus Abo, Vermietung und Verkauf.

Für Streaming über den Pauschaldienst Prime zahlt Amazon für in den USA gestreamte Videos 15 Cent pro Stunde, bzw. 6 Cent pro Stunde in den anderen Ländern, in denen AVD zu haben ist, als da wären Deutschland, Österreich, Großbritannien und Japan.

Ein Bonusmodell soll Macher anregen, AVD zu nutzen: Das “AVD Stars”-Programm schüttet ab Juni 2016 pro Monat eine Million US-Dollar aus, die anteilig nach abgespielter Zeit (Kundeninteraktion) unter den Top 100 AVD-Titeln des Prime-Sortiments aufgeteilt werden.

Auf der technischen Seite wird es Analysetools geben, um den Video Content Output optimieren zu können. Mit Anzeigen wie “abgespielte Minuten”, “Projekt-Einnahmen” und anderen soll es Machern leicht gemacht werden, ihr Programm attraktiver zu machen.

Jim Freeman, Vizepräsident von Amazon Video: “It’s an amazing time to be a content creator. With Amazon Video Direct, for the first time, there’s a self-service option for video providers to get their content into a premium streaming subscription service.”

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren: