Geyer wird 100: Feier bei CinePostproduction

Kai Langner von Kodak neben Geschäftsführer Stefan Müller, der die Jubiläumstorte von Kodak anschneidet. (Foto: CinePostproduction)

Eine Feier zum runden Jubiläum: Am 15. Juli waren bei CinePostproduction-Geyer in Berlin in 100 Jahren gewachsene Filmbearbeitungsverfahren neben dem neuesten Stand digitaler Services zu sehen. Die heutige CinePostproduction GmbH sieht sich als «modernes junges Unternehmen, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann», so fasste Vorstand Christian Sommer die nunmehr 100jährige Firmengeschichte in einen Satz.

Gegründet von Karl August Geyer am 15. Juli 1911, hat das Unternehmen seit 1914 einen Sitz in der Harzer Straße 39 in Berlin-Neukölln. Nach kurzer Nachkriegspause und Neugründung 1949 als Geyer-Werke GmbH in Hamburg wurde der Berliner Betrieb 1954 wiedereröffnet. Geyer revolutionierte – als weltweit zweite Firma nach Éclair  (in Épinay-sur-Seine bei Paris) die frühe manuell-handwerkliche Filmnachbearbeitung mit seiner «Filmfabrik» und setzte dabei zahlreiche Eigenentwicklungen ein; auch Kameras und Projektoren wurden zeitweise entwickelt und gefertigt.

Vergangene Tage: Klebersaal der Firma im Jahr 1921

Ab den 1960er Jahren kamen Workflows des Fernsehens, später erste Computeranwendungen hinzu. Ab Ende der 1960er Jahre folgten Zukäufe und Gründungen in Hamburg, München und Köln. Seit 1996 gehört die Firmengruppe zur CineMedia Film AG, einem Joint Venture der Tele-München-Gruppe und der Bavaria. Die CinePostproduction GmbH mit ihrer Zentrale in Grünwald bei München sieht sich heute als größtes Postproduktionshaus Deutschlands und damit als gut gerüstet im Wettbewerb.

Unter den Gratulanten auf dem Berliner Firmengelände fanden sich nicht nur Kunden und «Ehemalige» – wie Christoph und Thomas Geyer, die Enkel des Gründers. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Bezirkschef Heinz Buschkowsky überbrachten Glückwünsche und tauschten untereinander und mit Christian Sommer manches Bonmot aus.

Geschäftsführer Christian Sommer und Andreas Siegel vom Cinebook-Team präsentieren Klaus Wowereit den neuen CinePostproduction-Service Cinebook. (Foto: CinePostproduction)

Geschäftsführer Stefan Müller informierte zudem über Neues: Mit ihrer mobilen Farbkorrektur Colormag und dem transportablen 3D/2K-Kino mit Farbkorrektur sieht sich CinePostproduction als umfassender Serviceanbieter für die Branche auch mit weiteren Plänen. Die neuen hochwertigen Fotobücher der Marke CineBook sollen das Angebot vervollständigen. Die Feier war auch eine Gelegenheit, um den Kunden und Mitarbeitern die modernisierte Corporate Identity der Firmengruppe vorzustellen.




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